HCE Bad Oeynhausen feiert nach dem 32:31-Erfolg gegen Brake griechisches Vereinsfest Sirtaki nach dem Sieg

Bad Oeynhausen/Löhne (fw). Ausgerechnet Kolios: Der HCE-Handballer mit griechischen Wurzeln sorgt mit seinem Last-Minute-Treffer gegen den TuS Brake beim Landesligisten für ein prächtiges »griechisches« Winterfest.

Waschechter Grieche: Christaki Kolios hat beim HCE-Winterfest allen Grund zum Feiern. Der Routinier hat seine Mannschaft mit einem entscheidenden Siebenmeter zum knappen 32:31-Sieg gegen Brake geführt und tanzt anschließend mit den HCE-Damen Sirtaki.
Waschechter Grieche: Christaki Kolios hat beim HCE-Winterfest allen Grund zum Feiern. Der Routinier hat seine Mannschaft mit einem entscheidenden Siebenmeter zum knappen 32:31-Sieg gegen Brake geführt und tanzt anschließend mit den HCE-Damen Sirtaki.

 Dass es für den HCE zum knappen 32:31-Sieg – dem vierten Heimerfolg in Folge – reichte, hatte der Gastgeber auch dem Schiedsrichtergespann (Schallenberg/Scholz aus Lenzinghausen) zu verdanken. Die Unparteiischen entschieden wenige Sekunden vor dem Ende beim Stand von 31:31 auf Siebenmeter für den HCE. Sebastian Krone hatte zuvor vorbei geworfen, doch die Referees hatten zur Überraschung aller Beteiligten ein Foul gesehen.

 Christaki Kolios ließ sich die Chance nicht entgehen, sicherte mit seinem verwandelten Siebenmeter den Sieg – und gab genug Anlass, um beim unter dem Motto »HCE meets Greece« veranstalteten Vereinsfest im Weinhaus Möhle Sirtaki zu tanzen. »Unsere Damen haben das als Showact aufgeführt«, sagt Jan Schmale vom HCE. Nicht nach Feiern zumute war dagegen den Spielern des TuS Brake. Ein wütender Gästeakteur visierte nach der Schlusssirene das Schiedsrichtergespann an, konnte von einem Teamkollegen aber noch zur Seite gezogen werden und entging damit wohl einer Roten Karte. Brakes Interimstrainer »Atze« Lippert, der bis zum Amtsantritt von Max Rittersberger im März die Trainerarbeit übernimmt, war dennoch zufrieden. »Ich bin restlos begeistert, wie sich die Truppe´präsentiert hat. Die Jungs haben eine super Moral gezeigt und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt«, sagte er. Auch Jochen Borcherding, der trotz des spannenden Endes mit dem glücklichen Siebenmeter von einem »verdienten Sieg« sprach, konnte zufrieden sein.

 Handball-Verbandsligist VfL Mennighüffen hat die erste Halbzeit im Heimspiel gegen die HSG Gütersloh mal wieder verpennt. Im Stile einer Spitzenmannschaft kämpft sich der Tabellenzweite nach 13:18-Pausenrückstand aber wieder zurück in die Partie – und fährt am Ende einen deutlichen 32:26-Sieg ein. In der zweiten Halbzeit lässt der VfL nur acht Gegentore zu. Ein Spitzenwert. Warum die Gäste aus Gütersloh nach der Pause nachlassen, ist leicht zu erklären. Die HSG trat in Mennighüffen nur mit einem Wechselspieler sowie dem sicherheitshalber im Spielbericht eingetragenen Co-Trainer Olav Schomakers an. »Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Alle haben gekämpft, aber in der Konstellation war nicht mehr drin. ich hätte schon gern mal gewechselt«, sagt HSG-Trainer Philipp Christ nach der Niederlage.

 Zudem steht die Mennighüffener 5:1-Deckung im zweiten Durchgang besser. VfL-Coach Zygfryd Jedrzej ließ Güterslohs Marian Stockmann, der zuvor nach Belieben trifft, aus dem Spiel nehmen. Vielleicht der Schlüssel zum Erfolg. Denn die Gütersloher wirken nach der Pause in der Offensive hilflos. Der Höhepunkt: In der 47. Minute zieht Steffen Feldmann aus dem Rückraum ab, trifft aber nur seinen eigenen Kreisläufer Julian Schicht. Klar, dass »Siggi« Jedrzej besonders mit der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden gewesen ist. »Meine Mannschaft hat die Ruhe bewahrt und nach der Pause sehr diszipliniert gespielt. Dazu kam eine besser zupackende Abwehr, die uns die Wende gebracht hat«, sagt der VfL-Trainer.

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