Dringenberg gewinnt Regionalcup-Endspielkrimi gegen Steinheim Der 28. Neunmeter entscheidet

Warburg (WB). Spannender kann es kaum sein: Der SV Dringenberg und Titelverteidiger TSC Steinheim bieten sich in zwei Endspielen Paroli. Am Schluss gewinnen die Burgherren beim Warburger Regionalcup des 29. Volksbanken-Wintercups im Finale mit 14:13.

Von Björn Friedrichs
Der SV Dringenberg hat mit (hinten von links): Trainer Sven Schmidt, Dennis Kriger, Christian Nölle, Florian Steinig, Adrian Schipp, Levent Kücüker, Patrick Stiewe, Physiotherapeut Peter Guske sowie (vorne von links) Thomas Frederkind, Florian Hinz, Daniel Neumann, Dirk Schönfeld, Alexander Rempe und Betreuer Martin Biermann den Regionalcup in Warburg gewonnen.
Der SV Dringenberg hat mit (hinten von links): Trainer Sven Schmidt, Dennis Kriger, Christian Nölle, Florian Steinig, Adrian Schipp, Levent Kücüker, Patrick Stiewe, Physiotherapeut Peter Guske sowie (vorne von links) Thomas Frederkind, Florian Hinz, Daniel Neumann, Dirk Schönfeld, Alexander Rempe und Betreuer Martin Biermann den Regionalcup in Warburg gewonnen. Foto: Björn Friedrichs

Das Doppel-K.-o.-System bescherte den Zuschauern in der Warburger Dreifachturnhalle gleich zwei Endspiele, die an Spannung kaum zu überbieten waren. Im ersten Finale brachte Florian Steinig den SV Dringenberg in Führung, Serkan Cabuk nutzte einen Aufbaufehler zum Ausgleich. Neuzugang Thomas Frederkind sorgte mit einem abgefälschtem Schuss für das 2:1 des SVD. Zwei Sekunden vor dem Ende glich Cabuk erneut aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte Steinheim den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Platz genommen und so in Überzahl agiert. So hatte es Dringenberg während des ganzen Turnieres gemacht. Im Neunmeterschießen trafen Alex Rempe, Patrick Stiewe und Levent Kücüker für die Burgherren, Torhüter Dir

k Schönfeld parierte gegen Enes Akbulat. Weil es Steinheims erste Niederlage in der K.-o.-Runde war, gab es ein weiteres Entscheidungsspiel um den Turniersieg. Hier ging wieder der Bezirksligist in Führung: Stiewe fing einen Pass ab und überlupfte Fatih Ünal, der als fliegender Torhüter agierte. Ünal und Cabuk drehten die Partie jedoch schnell, Florian Steinig traf zum 2:2-Endstand. Das fällige Neunmeterschießen entwickelte sich zu einer Nervenschlacht. Angetrieben von den Zuschauern trafen und verschossen die Schützen abwechselnd. Erst der 28. Schuss brachte die Entscheidung. Dringenbergs Christian Nölle bewahrte die Ruhe, nachdem Sefa Uslu an die Latte geschossen hatte.

»Ich bin zufrieden. Wir haben nach dem ersten Gruppenspiel die Variante mit dem fliegenden Torwart angewandt und waren spielbestimmend«, sagte Dringenbergs Trainer Sven Schmidt. »Die beiden besten Teams standen im Finale«, zog Dennis Eikenberg von der gastgebenden ETSG Germete Bilanz. Er freute sich über mehr als 240 Zuschauer in der Halle.

Dritter wurde die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen, die ihre acht Spiele mit nur sechs Feldspielern absolvierte. Überraschend auf Rang vier landete der TuS Lütmarsen, der sich damit ebenfalls für den Supercup in Sundern qualifizierte. Wie in der Vorrunde stach der schussstarke Angreifer Mario Multhaup bei dem B-Ligisten heraus. Er erzielte sieben Treffer und wurde Torschützenkönig. Der VfR Borgen­treich verlor sein erstes K.-o.-Spiel gegen Wettesingen und musste nach einem Sieg nach Neunmeterschießen gegen den SV Bergheim und einer weiteren Niederlage gegen Wettesingen mit Rang fünf vorlieb nehmen. Ebenfalls einen Sieg und zwei Niederlagen erreichten die SpVg. Brakel II in der K.-o.-Runde. Der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen und der SV Bergheim landeten nach zwei Niederlagen auf Rang sieben und acht.

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