Kreisauswahl-Teams aus Höxter-Warburg gastieren in Münster Härtetest zum Auftakt

Kreis Höxter(WB). Das ist die erste echte Standortbestimmung des neuen Jahres: Mit zwei Kreisauswahlmannschaften im Springen und in der Dressur startet der Kreisreiterverband Höxter-Warburg am Mittwoch beim Westfalentag in Münster.

Von Sylvia Rasche
Ann-Cathrine von Kanne nimmt das Hindernis: Die Steinheimerin ist in Münster mit der heimischen Springreiter-Equipe am Start. Das Team will sich gut verkaufen.
Ann-Cathrine von Kanne nimmt das Hindernis: Die Steinheimerin ist in Münster mit der heimischen Springreiter-Equipe am Start. Das Team will sich gut verkaufen. Foto: Günter Sarrazin

18 Springteams sind in der Halle Münsterland am Start – eine große Herausforderung für die heimische Equipe, die Teamchef Michael Rüther-Rhode zusammen gestellt hat. Mit dabei sind Ann-Cathrine von Kanne (RV Steinheim) mit Funny Fashion, Markus Friedel (RV Nethegau Brakel) mit Aaron, Katharina Albersmeier (RV St. Georg Diemeltal) mit Clint und Eike Heise (RV Nethegau Brakel) mit Loxley. Als Ersatzreiterin ist die Germeterin Annemarie Beine nominiert.

Pferde haben Turnierpause hinter sich

»Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind. Alle Reiter unserer Mannschaft haben im vergangenen Jahr wirklich gute Ergebnisse erzielt«, berichtet Rüther-Rhode. Abwarten müsse man, wie die Pferde nach der Turnierpause in Form seien. »Die meisten sind im Herbst die letzten Turniere gegangen. Allerdings sind sie so routiniert, dass sie mit der Atmosphäre klar kommen müssten«, sagt Rüther-Rhode.

Der Westfalentag, der beim K+K-Cup ausgetragen wird, gilt als Westfalenmannschaftsmeisterschaft der Kreisreiterverbände. Entsprechend stark sind die Teams aufgestellt. »Vor allem die Kreise im Münsterland wie Steinfurt, Borken oder Warendorf stellen hervorragende Teams. Dort befindet sich fast alle fünf Kilometer ein Springstall«, betont Rüther-Rhode, sagt aber auch, »dass wir uns bei uns in der Region auch nicht verstecken müssen.«

Mit selber Formation wie im Vorjahr

Möglichst gut wollen sich seine Reiter in Münster verkaufen. Im M**-Springen gehen am Mittwoch ab 13.30 Uhr zunächst alle 18 Teams in den Parcours. Die besten fünf Mannschaften qualifizieren sich für das Finale am frühen Abend. Im vergangenen Jahr war die heimische Equipe in exakt der gleichen Formation wie 2018 als Neunter ins Ziel gekommen. Vor zwei Jahren war das Team sogar als Dritter der Quali ins Finale gekommen und hier letztlich Fünfter geworden. An einem guten Tag ist in Münster also vieles möglich.

Dressurreiter planen neuen Anlauf

Schwerer dürften es da die heimischen Dressurreiter haben. Sie hatten sich im Vorjahr nach längerer Pause wieder mal der hochkarätigen Konkurrenz in Münster gestellt, waren aber kurzfristig nur als Duo angetreten und standen somit von Beginn an unter Druck, da sie sich kein Streichergebnis mehr leisten konnten.

Im neuen Anlauf wollen sich Hendrik Jacobi (RV St. Georg Diemeltal), Laura-Alisa Müller (RV Warburger Land) und Angelina Rosenkranz (RV Eggeland Alhausen) so gut wie möglich verkaufen. Ersatzreiterin ist Anne Zeppenfeld (RV Eggeland Alhausen). »Wir freuen uns, dass wie eine komplette Mannschaft an den Start bringen können. Das ist für unsere relativ kleinen Dressurszene im Kreis Höxter-Warburg schon ein Erfolg«, sagt Kreisgeschäftsführer Axel Konersmann, der das Team vor Ort betreuen wird.

»Angelina Rosenkranz war vor einem Jahr schon mal dabei. Für die beiden anderen ist das Turnier komplettes Neuland und eine tolle Möglichkeit, in so einem Umfeld Erfahrungen zu sammeln«, sieht Konersmann den Auftritt seines Teams auch unter dem Stichwort Lerneffekt. Favoriten sind wie bei den Springreitern die Teams aus dem Münsterland. Auch die Dressurreiter müssen eine M**-Prüfung absolvieren.

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