Desenbergturnier: Lennart Kühner gewinnt Herren-C-Klasse Kristin König auf dem Thron

Warburg (WB). Marco Hilgenberg vom Hessenligisten HSV Kassel und Kristin König vom Regionalligisten TTSV Schloß Holte/Sende haben die Königsklassen des 51. Desenbergturniers in Warburg für sich entschieden.

Von Sylvia Rasche
Die ehemalige Bad Driburgerin Kristin König hat die Damen-A-Klasse in Warburg gewonnen. Die 17-Jährige spielt in Schloß Holte/Sende in der Damen-Regionalliga.
Die ehemalige Bad Driburgerin Kristin König hat die Damen-A-Klasse in Warburg gewonnen. Die 17-Jährige spielt in Schloß Holte/Sende in der Damen-Regionalliga. Foto: Sylvia Rasche

Am ersten Tag schlugen 157 Akteure in der Dreifachhalle auf. »Das ist eine gute Resonanz«, unterstrich Jan Ewe, zweiter Vorsitzender des Ausrichters TTV Daseburg.

Damen A: »Es ist schön, dass das Feld so gut besetzt ist«, freute sich die ehemalige Driburgerin Kristin König. Sie nutzte das Turnier, um sich auf die Westdeutschen Meisterschaften der Frauen Ende Januar vorzubereiten und musste schon alles aufbieten, um die Siegerurkunde nach Hause zu tragen. Im Halbfinale besiegte sie Lena Uhlenbrock vom Regionalligakonkurrenten Ottmarsbocholt. Im Endspiel holte sie sich gegen die niedersächsische Verbandsligaspielerin Nathalie Jokisch in vier Sätzen den Sieg.

Herren A: Im stark besetzten Zwölfer-Feld waren die auswärtigen Akteure in der KO-Runde unter sich. Im Finale standen sich die Kasseler Brüder Marco und Niklas Hilgenberg gegenüber. Zwar geht Niklas in der Oberliga und Marco »nur« in der zweiten Mannschaft in der Hessenliga an den Start, dennoch holte sich Marco Hilgenberg in vier engen Sätzen den Sieg. »Die beiden kenne sich so gut, da spielt es keine Rolle, wer eine Liga höher spielt«, meinte der Scherfeder Philipp Schröder, der in der Hessenliga für Hofgeismar aufschlägt und sich in Warburg nur den beiden Brüdern geschlagen geben musste. In der Gruppe unterlag er in einem engen Match dem späteren Turniersieger. Im Halbfinale stoppte Oberliga-Akteure Niklas Hilgenberg in fünf Durchgängen Schröders möglichen Weg ins Finale. Den starken dritten Platz teilte sich der Scherfeder sich mit Desenberg-Dauergast Klaus Scherb (ebenfalls Kassel). Der Lütgenederer Romeo Solfato (Schloß Holte) schaffte es als Gruppenzweiter in die Hauptrunde, unterlag aber Scherb im Viertfinale.

Herren C: Lennart Kühner vom FC Bühne machte beim Desenbergturnier da weiter, wo er in der Hinrunde der Herren-Kreisliga aufgehört hatte. Der 16-Jährige eilte in Warburg von Sieg zu Sieg. Seine Vorrundengruppe im insgesamt 30 Spieler umfassenden Feld gewann er mit nur einem Satzverlust. In der Hauptrunde spielte er sich im Eiltempo ins Endspiel und traf hier auf Jan Wischer vom SV Mastholte. Beide werden sich auch in der Rückrunde der Bezirksliga wieder treffen, so durfte Kühner schon mal einen Akteur seiner neuen Spielklasse testen – und hatte Erfolg. In vier Sätzen holte er sich den Turniersieg. Fast wäre es zu einem reinen Bühner Finale gekommen. Doch Markus Klare musste sich im Halbfinale Wischer mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Im Doppel räumte ein Ex-Driburger den Sieg ab. Friedbert Krawinkel gewann an der Seite seines Paderborner Vereinskollegen Mario Mohr.

Herren E: Die größte Klasse des ersten Tages mit 43 Startern holte sich der Paderborner Alexander Schmidt mit einem Fünf-Satz-Sieg im Finale gegen Bastian Pawlinsky (Bottrop). Als einziger heimischer Spieler schaffte es der Bad Driburger Leon Geminger (13 Jahre) ins Viertfinale.

Senioren: Erstmals sollten beim Desenbergturnier Männer und Frauen gemeinsam in den Seniorenklassen an den Start gehen. Nur: Die Frauen glänzten am ersten Tag durch Abwesenheit. In der 50-er Klasse setzte sich Bernd Wüstenbecker (Bexterhagen) im Finale gegen den Vördener Jürgen Ahlemeyer durch. Den dritten Platz teilten sich Hubertus Schäfers (SV Menne) und der ehemalige Ikenhausener Mario Bonté (TSV Herbsen). Im Doppel stand Jürgen Ahlemeyer mit Guido Grawe ganz oben auf dem Treppchen. Die 70-er Klasse dominierten die Gäste. Im Doppel durfte sich Daseburgs Ehrenvorsitzender Bernhard Redeker an der Seite von Hans-Jürgen Pfahl (Holzen) aber über Silber freuen.

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