Kreisreiterverband schickt auch Dressur-Trio zum Westfalentag Springer träumen vom Finale

Kreis Höxter (WB). Mit zwei Mannschaften ist der Kreisreiterverband Höxter-Warburg beim Westfalentag des großen K+K-Cups in Münster vertreten. Neben den Springreitern stellt sich auf dem Messegelände erstmals seit Jahren auch wieder eine heimische Dressur-Equipe den Richtern.

Von Sylvia Rasche
Eike Heise vom RV Nethegau Brakel möchte mit der heimischen Spring-Auswahl ins Finale des Westfalentages.
Eike Heise vom RV Nethegau Brakel möchte mit der heimischen Spring-Auswahl ins Finale des Westfalentages. Foto: Sylvia Rasche

»Wir wollten die Chance nutzen und auch unseren Dressurreitern die Atmosphäre des Westfalentages ermöglichen. Das ist für alle Reiter ein tolles Erlebnis«, sagt Axel Konersmann, Geschäftsführer des Kreisreiteverbandes. Er hat die Auswahl im Vorfeld zusammen gestellt, wobei der Kreis Höxter-Warburg nur mit der Minimalzahl von drei Dressurreiterinnen an den Start geht. »Das Niveau in Münster ist hoch. Die erste Prüfung ist eine Zwei-Sterne-M. Da haben wir im Kreis nicht so viele, die das in der Dressur gehen können«, erklärt Konersmann.

Laura-Alisa Müller vom RV Warburger Land sowie Angelina Rosenkranz und Anne Zeppenfeld von der RSG Eggeland Alhausen vertreten die heimischen Farben in Münster. »Alle drei sind in der vergangenen Saison auch schon S-Dressuren gegangen, waren teilweise sogar platziert«, sagt Konersmann. In Münster qualifizieren sich die ersten fünf Kreisauswahlteams Westfalens nach dem ersten Durchgang für das Finale am späten Nachmittag. »So weit haben wir aber noch nicht gedacht. Wir sind erst mal froh, dass wir ein Team an den Start bringen und wollen uns so gut wie möglich verkaufen«, blickt der Kreis-Geschäftsführer voraus.

Das hat im Vorjahr die heimische Springmannschaft mit Erfolg geschafft. Die Equipe erreichte das Finale der besten fünf in Westfalen. »Das war schon ein tolles Ergebnis. Am liebsten würden wir das natürlich wiederholen«, sagt Michael Rüther-Rohde, Teamchef der Springreiter-Auswahl. Allerdings gehöre im sehr starken Teilnehmerfeld auch das nötige Quäntchen Glück dazu, wenn man so weit vorne landen wolle. »Gerade für die Reiter aus unserer Region ist das Turnier in Münster so früh im Jahr immer ein Kaltstart, weil es hier im Winter wenig Turniere gibt«, führt Rüther-Rohde aus.

Die Teams aus dem Münsterland seien da eher im Turnier-Modus. Gut vorbereitet haben sich aber alle Auswahl-Mitglieder. Katharina Albersmeier vom RV St. Georg Diemeltal, Ann-Cathrine von Kanne vom RV Steinheim sowie Eike Heise und Markus Friedel vom RV Nethegau Brakel vertreten den Kreisreiterverband am kommenden Mittwoch im Münster. Sollte einer dieses Quartetts ausfallen, würde Ann-Kathrin Redder von der RSG Eggeland Alhausen kurzfristig einspringen. »Sie kommt erst zwei Tage vorher aus dem Urlaub zurück, stünde im Notfall aber zur Verfügung«, sagt Rüther-Rohde, der gerne mit einer Vierer-Mannschaft in Münster antreten möchte, um sich nicht schon im Vorfeld um das Streichergebnis zu bringen.

Analog zur Dressur müssen die Springreiter am Mittwochmorgen zunächst eine Zwei-Sterne-M-Prüfung bewältigten. Die fünf besten Teams reiten am späten Nachmittag im Finale noch mal in der Halle Münsterland um den Sieg des Westfalentages, dann steht ein Zwei-Sterne-M-Springen mit Stechen auf dem Programm.

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