Volleyball: Dringenberg und Driburg in der U16-Bezirksliga »Spielpraxis bringt große Fortschritte«

Kreis Höxter (WB). Das ist ein ganz besonderes Gefühl für die Nachwuchsvolleyballerinnen aus Dringenberg und Bad Driburg. In der U16-Bezirksliga haben die beiden Teams jetzt ihr Kreisderby bestritten. Sie sind derzeit die einzigen beiden heimischen Jugendmannschaften, die im Ligaspielbetrieb des Westdeutschen Volleyballverbandes aufschlagen.

Von Sylvia Rasche
Nur der TuS Bad Driburg (vorne von links: Angela Zekic, Nela Meyer, Natascha Knoll, Melanie Hunkemöller, Emily Eirich, Ines Brandt, Nicole Celano) und der SV Dringenberg (hinten von links: Celina Weinreich, Thea Kappenberg, Vivien Kurtz, Louisa Marx, Louisa Rohe Christin Hagemeier, Anna Wendler, Sarah Rehermann) vertreten den Kreis Höxter in der U16-Bezirksliga des Westdeutschen Volleyballverbandes. Das Derby hat Dringenberg für sich entschieden.
Nur der TuS Bad Driburg (vorne von links: Angela Zekic, Nela Meyer, Natascha Knoll, Melanie Hunkemöller, Emily Eirich, Ines Brandt, Nicole Celano) und der SV Dringenberg (hinten von links: Celina Weinreich, Thea Kappenberg, Vivien Kurtz, Louisa Marx, Louisa Rohe Christin Hagemeier, Anna Wendler, Sarah Rehermann) vertreten den Kreis Höxter in der U16-Bezirksliga des Westdeutschen Volleyballverbandes. Das Derby hat Dringenberg für sich entschieden.

 Die jungen Burgdamen, die bereits ein knappes Jahr länger Volleyball spielen als ihre Kolleginnen aus der Kernstadt, setzten sich erwartungsgemäß durch und glichen damit ihr Konto in der Liga aus. Der SVD belegt nach acht Spielen den vierten Platz in der von Paderborner Mannschaften dominierten Liga.

 »Ich bin froh, dass diese beiden Vereine schon am Spielbetrieb teilnehmen. In einigen anderen Vereinen des Kreises gibt es inzwischen zumindest Jugendtraining«, berichtet Andreas Grawe, Vorsitzender des Volleyballkreises Höxter. Der SV Dringenberg ist in der Jugendarbeit im Kreis Höxter führend. Die Mädchen, die in der U16 aufschlagen, könnten eigentlich alle noch in der U14 spielen, sind aber zusätzlich zu ihrer Bezirksliga-Staffel auch noch in der Damen-Kreisliga aktiv. »In den Jugendligen gibt es nicht so viele Spiele. Um den Mädchen regelmäßige Spielpraxis zu bieten, haben wir sie auch bei den Damen gemeldet«, berichtet Carina Hoppe. Sie fungiert in der jungen Truppe des SV Dringenberg IV als Spielertrainerin. An ihr können sich die Mädchen orientieren, sie gibt in Spiel die nötige Sicherheit – und sieht die ersten Erfolge. »Es ist enorm, wie sich die Mannschaft entwickelt hat, seit sie regelmäßig Ligaspiele bestreitet«, freut sich Hoppe über den Fortschritt der Mädchen, die in der U16-Liga von Diethard Lange betreut werden. »Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen. Die Entwicklung ist erstaunlich«, lobt auch der erfahrene Coach die Nachwuchsasse.

 Im Derby gegen den TuS Driburg waren sie ihren Altersgenossen auf der anderen Seite des Netzes um einiges voraus. Auch die Badestädterinnen sind noch sehr jung, können noch drei Jahre in der U16 spielen und haben erst in dieser Saison den Schritt in die Bezirksliga gewagt. Mit Laura Freitag und Carolin Ischen (beide 23) kümmern sich zwei Spielerinnen der Driburger ersten Damen-Mannschaft um die Jugendlichen. »Wir haben das Amt erst vor drei Wochen übernommen und sind gerade dabei, die Spielerinnen kennen zu lernen«, berichtet Laura Freitag. Zuletzt habe es beim TuS gar keine Jugendmannschaft gegeben. Jetzt will das Duo die neue U16 langsam aufbauen. »Im Training klappt es schon ganz gut. Im Spiel sind die Mädchen aber meistens sehr nervös und versuchen den Ball schnell über das Netz zu bringen, anstatt das Spiel aufzubauen. Daran wollen wir jetzt arbeiten«, erklärt Laura Freitag. Ihre Schützlinge stehen derzeit zwar noch am Tabellenende, haben aber die Spiele gegen die direkten Tabellennachbarn noch vor sich.

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