Westfalentag in der Halle Münsterland Starke Walter ohne Fehler

Münster/Kreis Höxter (WB). Der Kreisreiterverband Höxter/Warburg hat in der Halle Münsterland gestern Nachmittag das Finale im Mannschaftsspringen beim Westfalentag des großen K+K-Cups verpasst.

Von Sylvia Rasche
Die Brakelerin Ute Walter hat in Münster als einzige heimische Reiterin eine Null-Fehler-Runde hingelegt und sich mit Aemicita Platz sechs der zweiten Abteilung gesichert.
Die Brakelerin Ute Walter hat in Münster als einzige heimische Reiterin eine Null-Fehler-Runde hingelegt und sich mit Aemicita Platz sechs der zweiten Abteilung gesichert.

 Insgesamt nahmen 18 Teams am Mannschaftsspringen teil. Der heimische Kreisreiterverband erwischte einen perfekten Start. Ute Walter, die schon im Vorjahr mit von der Partie gewesen war, leitete Aemicita fehlerfrei durch den Parcours und hatte mit 51,89 Sekunden die bis dahin beste Zeit. Das bedeutete die Führung für die Brakeler Amazone. Die hielt so lange, bis Huberta Vahle vom Kreisreiterverband Paderborn in den Parcours ging und die Zeit deutlich unterbot. Als die ersten 18 Reiter, also jeweils der erste Starter jedes Kreisverbandes die Runde beendet hatte, lag Walter aussichtsreich auf Position drei. Lediglich sieben Paare bewältigten die Runde bis dahin fehlerfrei.

 »Es ist für die Pferde sehr schwer. Sie müssen nach der langen Pause in der kleinen Halle hier praktisch einen Kaltstart hinlegen. Da hatten einige Probleme«, berichtet der Höxteraner Teamchef Michael Rüther-Rhode im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Das bekam auch der Germeter Andrzej Stefaniak zu spüren. Er fand in der Halle Münsterland nicht zu seinem Rhythmus und musste mit 16 Strafpunkten leben. Da bei Mannschaftsspringen von vier Startern aber nur drei in die Wertung kommen, war für den Kreisreiterverband noch nichts verloren, sofern die beiden folgenden Reiter, Eike Heise (RV Nethegau Brakel) und Ann-Cathrine von Kanne (RV Steinheim), die Nerven behalten würden. Zur Halbzeit hatten lediglich drei Kreisreiterverbände beide Starter fehlerfrei durch den Parcours gebracht.

 Im dritten Durchgang mussten das Team Höxter/Warburg seine vagen Hoffnungen auf eine mögliche Finalteilnahme begraben. Der Brakeler Eike Heise verzeichnete zwölf Strafpunkte. Damit war die Chance, als Team weit vorne zu landen, vergeben. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten die heimischen Springreiter 4,25 Strafpunkte in der Gesamtwertung und kamen damit auf Platz neun. Das zeigt, wie stark das Mannschaftsspringen beim Westfalentag in Münster besetzt ist.

 Als Schlussreiterin ging die Steinheimerin Ann-Cathrine von Kanne ins Rennen. Sie hatte im Vorjahr eine Null-Fehlerrunde hingelegt. Diesmal fiel eine Stange. »Das war ein ärgerlicher Netzroller. Anna hat ansonsten eine tolle Runde gezeigt«, meinte Rüther-Rhode. Ihre schnellen 48,24 Sekunden hätten ohne den Fehler für Platz zwei der Gesamtwertung gereicht. Ute Walter belegte am Ende den starken zwölften Platz von 68 Einzelstartern und damit Platz sechs in der zweiten Abteilung. 25 Paare blieben insgesamt fehlerfrei.

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