Badminton: Steinheimer Karim Krehemeier ist Westdeutscher Meister Der Beste im Westen

Mühlheim/Kreis Höxter (WB). Der Steinheimer Badmintonspieler Karim Krehemeier ist Westdeutscher Meister im Einzel der Altersklasse U15. Im Doppel und Mixed holte er jeweils Bronze. Insgesamt hatten sich vier heimische Nachwuchsasse für die Landesmeisterschaften in Mühlheim qualifiziert!

Von Sylvia Rasche
Den Ball fest im Blick: Der Steinheimer Karim Krehemeier (13) ist überraschend Westdeutscher Jugendmeister der Altersklasse U15 geworden. Über Karneval schlägt er nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Gera auf.
Den Ball fest im Blick: Der Steinheimer Karim Krehemeier (13) ist überraschend Westdeutscher Jugendmeister der Altersklasse U15 geworden. Über Karneval schlägt er nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Gera auf. Foto: Sylvia Rasche

»Damit haben wir im Vorfeld überhaupt nicht gerechnet. Karim spielt im ersten Jahr in der U15 und gehörte damit nicht zu den Favoriten«, berichtet Vater Peter Krehemeier. Der Steinheimer hatte sich im Vorjahr in der U13 zwar alle drei Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften gesichert und darf mit einer Ausnahmegenehmigung sogar schon bei den Erwachsenen des BC 64 Steinheim im Ligaspielbetrieb aufschlagen. Bei den Westdeutschen Meisterschaften in der neuen Altersklasse gehörte er aber lediglich zum erweiterten Kreis der Titelanwärter.

Packendes Finale über drei Sätze

Ohne Satzverlust spielte sich Karim Krehemeier im starken Feld bis ins Endspiel vor und traf hier auf den topgesetzten Mühlheimer Lokalmatadoren Malik Bourakkadi. Über drei Sätze ging das spannende Finale. Beim Stand von 20:19 für den Steinheimer schmetterte der Mühlheimer einen Ball auf die Netzkante, von wo aus er knapp ins Seitenaus trudelte. Das waren der Sieg und der Titel für Karim Krehemeier. »Sein Trainer Martin Brameyer hat ihn sehr gut auf dieses Spiel eingestellt«, betont Peter Krehemeier.

Auf den Steinheimer Karneval muss Karim Krehemeier nun aber verzichten: Genau an dem Wochenende schlägt er bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Gera auf.

Im Doppel mit dem Mühlheimer Karl Sufryd und im Mixed mit Sandra Skopek aus Herscheid war jeweils im Halbfinale Endstation für den Steinheimer, der sich damit neben Gold im Einzel auch noch zwei Bronzemedaillen sicherte und so nach einem langen Turnierwochenende zufrieden die Heimreise antrat.

Vereinskollege verpasst knapp das Viertelfinale

Vollauf zufrieden mit seiner Leistung durfte auch Vereinskollege Theo Steinwart sein. Im Jungen-Einzel U15 spielte sich der dreifache Bezirksmeister bis ins Achtelfinale. Nur ein einziger Zähler fehlte ihm zum Einzug ins Viertelfinale. Im zweiten Satz führte er gegen einen stärker eingestuften Gegner bereits mit 20:16 und musste doch noch den Satzausgleich zum 1:1 hinnehmen. Im dritten Durchgang bot er erneut ein Duell auf Augenhöhe, unterlag aber knapp mit 18:21 und schied damit aus. Im Mixed an der Seite von Anika Pfennings vom TuS Bad Driburg und auch im Jungen-Doppel war trotz guter Auftritte jeweils im Auftaktspiel Endstation.

Das galt auch für Anika Pfennings im Mädchen-Einzel U15 und ihren Bruder Sven im Jungen-Doppel U17. Der musste sein Spiel nach dem ersten hart umkämpften Satz dann leider kampflos abgeben, da sich sein Doppelpartner verletzte und trotz einer Behandlungspause nicht weiterspielen konnte. Gegen ein gesetztes Duo hatten der Driburger und sein Elsener Partner den ersten Satz nur knapp 18:21 verloren.

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