Westfalenpokal B-Juniorinnen: 1:6 gegen Bundesligist Iserlohn Höxter macht es sehr gut

Höxter  (WB). Das ist beachtlich: Die B-Juniorinnen von Phönix Höxter sind in der Bezirksliga beheimatet und bieten dem Bundesligisten FC Iserlohn in der ersten Runde des Westfalenpokals lange Paroli: 1:6 (0:5) verlieren die Kreisstädterinnen gegen das drei Ligen höher angesiedelte Team. Die Phönix-Spielerinnen erhielten Applaus.

Von Felix Senftleben
Janika Struck (vorne links) und Malin Lutz (ganz links) bedrängen in dieser Situation Maxima Pawlica vom SC Iserlohn. Der Bundesligist zeigt eine starke erste Halbzeit. Der Bezirksligist hält im zweiten Durchgang dagegen.
Janika Struck (vorne links) und Malin Lutz (ganz links) bedrängen in dieser Situation Maxima Pawlica vom SC Iserlohn. Der Bundesligist zeigt eine starke erste Halbzeit. Der Bezirksligist hält im zweiten Durchgang dagegen. Foto: Jan-Hendrik Schrick

Knapp 70 Zuschauer fanden sich bei frühlingshaften Temperaturen auf der Weserkampfbahn ein und sahen einen starken Gastgeber. Den Phönix-Spielerinnen bot sich eine tolle Atmosphäre. »Die zahlreichen Zuschauer waren Ansporn für meine Spielerinnen«, stellte Phönix-Coach Holger Fischer heraus. Ähnlich wie der FC Bayern in der Bundesliga am Vortag gegen den Hamburger SV legte auch der FC Iserlohn los wie die Feuerwehr und ging bereits nach zwölf Minuten in Führung. Nur zwei Minuten später musste Phönix-Torfrau Rahel Fischer den Ball zum zweiten Mal aus dem Netz holen. Bis zur Pause erhöhte der FCI auf 5:0.

Zweite Halbzeit 1:1

Wer nun dachte, dass sich die Kreisstädterinnen ähnlich wie der HSV beim FC Bayern aufgeben würden, sah sich getäuscht. »Ich brauchte in der Kabine gar nichts sagen. Die Mädels wussten, was sie falsch gemacht hatten und was sie in den zweiten 40 Minuten besser machen mussten«, war der Übungsleiter stolz auf seine Spielerinnen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Noelle Heiber auf der rechten Außenbahn klasse durch und bediente Trainertochter Judith Fischer, welche nur noch einschieben musste – 1:5. Wenigen Minuten später setzte sich Heiber erneut durch, doch in diesem Fall konnte die Iserlohner Torfrau vor der heranstürmenden Fischer retten. Den Gästen war anzumerken, dass sie erst am Vortag in der Bundesliga beim 1. FC Köln angetreten waren und dort ihre Körner bei der 1:4-Niederlage verbraucht hatten. Phönix nutzte dies aus und spielte eine wunderbare zweite Halbzeit. Das war ganz stark. Vor allem in der Defensive gewannen die Grün-Weißen immer mehr Zweikämpfe. Mit dem Schlusspfiff konnte Iserlohn dann doch noch das 6:1 erzielen.

Trainer Fischer lobt

»Wir haben ein tolles Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir gegen einen Bundesligisten unentschieden gespielt. Das ist bärenstark«, war Fischer stolz auf die Leistung seiner Mädels. Es gab großen Applaus für die Talente von Phönix Höxter. Den hatten sie sich verdient.

Phönix Höxter: R.Fischer – Gießmann, Wiesenhöfer, Meier, Lutz, Struck, Wildt (46. Wiesemann), Friesen (70. Schröder), Rode (76. Preuß), J.Fischer, Heiber

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