3:3 in der Westfalenliga gegen Dortmund – Warburg siegt 4:2 RW Höxter hat weiße Weste

Höxter (WB). Frauen-Power bei Rot-Weiß Höxter: Die Damen 30 sichern sich in der Westfalenliga mit einem 3:3 gegen Eintracht Dortmund ungeschlagen die Vizemeisterschaft. Erneut absolviert die Mannschaft eine tolle Winterrunde. In der Herren-Bezirksliga setzt sich der TC Warburg 4:2 beim Paderborner TC durch.

Von Jürgen Drüke
Ohne Niederlage beenden die Damen 30 von RW Höxter die Winterrunde und sind in der Westfalenliga Vizemeister. Die Spielerinnen (von links): Claudia Gronemeyer, Maike Stein, Eva-Maria Zürker und Christine Menz. Es fehlt Lisa Langer.
Ohne Niederlage beenden die Damen 30 von RW Höxter die Winterrunde und sind in der Westfalenliga Vizemeister. Die Spielerinnen (von links): Claudia Gronemeyer, Maike Stein, Eva-Maria Zürker und Christine Menz. Es fehlt Lisa Langer. Foto: Michael Risse

Westfalenliga-Damen

RW Höxter – TC Eintracht Dortmund 3:3. Das Spitzenspiel war hochklassig. Den Dortmunderinnen dürfte der Punkt in der Endabrechnung reichen, um letztlich die Meisterschaft zu feiern. Das Team aus dem Ruhrpott traf auf einen gleichwertigen Gegner. Mit einem Erfolg hätten sich die Höxteranerinnen berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen können. Claudia Gronemeyer und Maike Stein gewannen die ersten beiden Spiele für Höxter und brachten die Rot-Weißen damit in eine gute Ausgangslage. RWH-Spitzenspielerin Christine Menz stieß gegen ihre Kontrahentin Sonja Vogt auf erbitterte Gegenwehr. Die Dortmunderin musste gewinnen, um ihre Mannschaft in der Partie zu halten. Am Ende musste sich Menz der amtierenden Westfalenmeisterin und Nummer fünf der DTB-Damen 40 glatt mit 2:6 und 2:6 geschlagen geben. Die Höxteranerin Lisa Langer wiederum unterlag gegen die Nummer drei von Eintracht Dortmund mit 1:6 und 2:6. Im ersten Doppel hatten Menz und Langer deutlich das Nachsehen. Gronemeyer und Stein konnten sich wiederum im Match-Tiebreak des dritten Satzes durchsetzen und den dritten Punkt für die schlagfertigen Höxteranerinnen unter Dach und Fach bringen. Damit war der Ausgleich perfekt. »Es war wie erwartet ein ganz starker Gegner und für uns das bisher schwerste Spiel. Wir haben alles abgerufen und eine gute Leistung gezeigt. Die Wintersaison haben wir damit ohne Niederlage beendet und warten nun ab, wie Dortmund das letzte Spiel abschließen wird. Sollten sie verlieren, können wir sogar noch Meister werden. Allerdings ist Dortmund, wenn das Team in Bestbesetzung antreten kann, klarer Favorit. Wir sind auf jeden Fall schon einmal Vizemeister der Westfalenliga. Das ist ein tolles Ergebnis«, stellte RWH-Mannschaftsführerin Claudia Gronemeyer heraus.

Glatte Niederlage

TC Geseke – TC Egge Borlinghausen 6:0. Für Christin Nagel, Anna-Maria Schwiddessen, Pauline Schrader und Pamela Büttner gab es gegen eine stark und konstant aufspielende Mannschaft des TC Geseke unterm Strich nichts zu holen. Im Doppel waren Nagel/Büttner am nächsten am Ehrenpunkt dran, sie unterlagen allerdings letztlich 6:1, 3:6 und 4:10.

Bezirksliga-Herren

Paderborner TC – TC Warburg 2:4. Es war eine spannende Angelegenheit. Die Warburger hatten letztlich die besseren Lösungen und auch das entsprechende Quäntchen Glück parat. Fabian Frischholz und Andreas Köhler punkteten für die Gäste im Match-Tiebreak. Jakob Schafmeister war allerdings nicht mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde und unterlag in seinem Einzel im Match-Tiebreak. Jaspar Schafmeister gewann glatt an Position vier und brachte die Warburger mit 3:1 in Front. Den entscheidenden vierten Punkt holten die Schafmeister-Brüder im zweiten Doppel. Dabei zeigten sie einen sehenswerten Vortrag. Warburg feierte die zwei Punkte und eine gute Platzierung.

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