Basketballer des HLC Höxter siegen – Warburg und Driburg verlieren Giants klettern auf Rang drei

Höxter (WB). Die Basketballer des HLC Höxter klettern in der Bezirksliga mit einem 74:58-Erfolg über den SC GW Paderborn auf Rang drei. Der TV Jahn Bad Driburg verliert gegen den BC Leopoldshöhe II deutlich. Der Warburger SV zieht mit 56:58 gegen die bis dato sieglosen Neuenbekener den Kürzeren.

Von Moritz Lenz
Benedikt Koch, hier gegen Leo Fink (links) und Luca Giefers (rechts) von den Huxori-Giants Höxter, unterliegt mit Warburg den bis dato sieglosen Baskets aus Neuenbeken. Der HLC Höxter wiederum klettert mit einem 74:58-Erfolg auf Rang drei.
Benedikt Koch, hier gegen Leo Fink (links) und Luca Giefers (rechts) von den Huxori-Giants Höxter, unterliegt mit Warburg den bis dato sieglosen Baskets aus Neuenbeken. Der HLC Höxter wiederum klettert mit einem 74:58-Erfolg auf Rang drei. Foto: Felix Senftleben

BC Leopoldshöhe II – TV Jahn Bad Driburg 80:68. Jahn-Spielertrainer Marius Müller hatte im ersten Spiel des neuen Jahres einen holprigen Start erwartet, denn die Trainingsbeteiligung war in der Winterpause schwach gewesen. »Die Mannschaft hat mich diesbezüglich positiv überrascht. Die Spieler waren konditionell und in spielerischer Hinsicht auf der Höhe. Allerdings hatten wir in der Offensive Probleme. Das war letztlich der Grund für die Niederlage«, bilanzierte Müller. Die Kurstädter verloren immer wieder leichtfertig Bälle und machten den Hausherren den Weg frei. Nach dem ersten Viertel hatte der TV Jahn mit vier Punkten Vorsprung (17:13) geführt. Nach dem zweiten Viertel lag der BC Leopoldshöhe bereits mit neun Punkten vorn. Die Gäste fanden nicht mehr zurück in die Spur. Mit Beginn des vierten Viertels betrug der Vorsprung des BCL 16 Punkte (60:44). »Das letzte Viertel haben wir mit 24:20 gewonnen. Ernsthaft in Bedrängnis konnten wir Leopoldshöhe nicht mehr bringen«, blickte Müller zurück. Bad Driburg erwartet Samstag, 27. Januar, ab 17 Uhr Schlangen II.

Driburg: Müller (8), Lennart Reske (16), Bayat, Jan Bergen (8), Rowinski, Ewers (18), Witt (5), Yannick Giefers (12), Köster

Personell dezimiert

SC Grün-Weiß Paderborn II – HLC Höxter 58:74. Der HLC Höxter trat bei den Domstädtern personell dezimiert an. Neben Topscorer Leo Fink fehlten Tobias Pedt und der verletzte Nico Giefers. Trainer Thomas König konnte zudem mit Martin Lausberg nur einen Center aufbieten. Das erste Viertel entschied der Gastgeber zu seinen Gunsten. Danach übernahmen die Kreisstädter das Heft des Handelns in die Hand. Die Huxori-Giants setzten Paderborn früh unter Druck. Die Grün-Weißen ließen sich wiederum immer wieder zu überhasteten Abschlüssen hinreißen. Trotz körperlicher Unterlegenheit holten sich die Höxteraner die Rebounds. In der Offense setzten die HLC-Flügelspieler Dominik Adamenko (25), Adrian Probst (22) und Luca Giefers (21) die Akzente. »Über unsere Treffsicherheit habe ich mich angesichts unserer personellen Situation gewundert. Bei den Rebounds war die Mannschaft hellwach«, stellte Thomas König heraus. Die Höxteraner erwarten Samstag, 27. Januar, den BC Leopoldshöhe II. Anwurf ist um 14 Uhr. »Dann werden nach Lage der Dinge fast wieder alle Spieler an Bord sein«, freut sich König auf die Partie. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Center Nico Giefers noch ein Fragezeichen.

HLC Höxter: Adamenko (25), Probst (22), Giefers (21), Lausberg (4), König (2), Haan, Ofta, Starmatogionnis, Knipping

Nicht der WSV-Tag

Warburger SV – SCV Neuenbeken 56:58. Die bisher sieglosen Gäste begannen stark und hatten nach dem ersten Viertel einen Vorsprung von sieben Zählern erspielt. Im zweiten Spielabschnitt bekam der WSV mehr Zugriff und kämpfte sich heran. Der Halbzeitstand von 31:30 spiegelte die absolut ausgeglichenen Spielverhältnisse wider. Nach dem Seitenwechsel ließen die Warburger etwas nach. Neuenbeken führte fünf Minuten vor Ende der Partie mit zwei Zählern Vorsprung. Die Gastgeber konnten das Ruder nicht mehr herumreißen. Manuel Strübig hätte mit drei Freiwürfen kurz vor Schluss für die Wende sorgen können. Der Warburger nutzte ­allerdings nur einen Wurf.

»Unsere Wurfausbeute war zu schwach und die Fehlerquote viel zu hoch«, stellte der Warburger Flügelspieler Benedikt Koch selbstkritisch fest. Trotzdem hatte er insbesondere für einen Jugendspieler ein dickes Lob parat: »Leonard Wiemers hat zahlreiche Offensivrebounds geholt und zahlreiche Punkte gemacht.« Die Warburg treten Sonntag, 28. Januar, ab 14 Uhr beim Primus Delbrück an.

Warburger SV: Koch, Lücking, Wiemers, Clobes, Nahlen, Sarikaya, Seidel, Nauendorf, Shabiju

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