Kreispokal: SpVg. Brakel kontra SV Dringenberg heute in Ottbergen Ein heißes Finale

Ottbergen (WB). Vorhang auf für das Finale im Krombacher-Kreispokal: Landesligist SpVg. Brakel und Bezirksligist SV Dringenberg spielen Mittwoch, 14. Juni, in Ottbergen ab 18.30 Uhr um die begehrte Trophäe.

Von Jürgen Drüke und Günter Sarrazin
Großer Jubel 2015 nach dem Sieg im Krombacher-Kreispokal-Finale gegen den FC BW Weser. Die Brakeler Spieler und Trainer Burkhard Sturm (hinten links) wollen heute in Ottbergen ausgelassen feiern und die Arme samt Trophäe nach oben recken.
Großer Jubel 2015 nach dem Sieg im Krombacher-Kreispokal-Finale gegen den FC BW Weser. Die Brakeler Spieler und Trainer Burkhard Sturm (hinten links) wollen heute in Ottbergen ausgelassen feiern und die Arme samt Trophäe nach oben recken. Foto: Jürgen Drüke

Es ist für beide Mannschaften der Abschluss und Höhepunkt einer langen und erfolgreichen Saison: »Jetzt wollen wir natürlich auch das Endspiel gewinnen. Die Spieler und Fans freuen sich sehr auf das Duell«, sagen die beiden Vorsitzenden Hans-Jörg Koch von der SpVg. Brakel und Christian Rohe vom SV Dringenberg.

»Wir wissen, dass Brakel noch einmal eine andere Hausnummer ist als Westenholz und Heide in der Bezirksliga. Wenn es aber im Augenblick ein Team im Kreis Höxter gibt, dass die SpVg. bezwingen kann, dann sind das wir«, ist SVD-Interimstrainer Daniel Neumann nach einer starken Rückrunde selbstbewusst. »Nach 2015 soll nun wieder der Kreispokalsieg her«, gibt wiederum SpVg.-Trainerfuchs Burkhard Sturm, der gestern noch an einem Lehrgang in der Sportschule Kaiserau teilnahm, die Devise heraus.

Atmosphäre genießen

Die Dringenberger stehen zum zweiten Mal in Folge im Endspiel und wollen nach der 0:1-Niederlage gegen den FC BW Weser im Vorjahr nun dem Favoriten ein Bein stellen: »Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel. Brakel muss einen nicht so guten und wir einen guten Tag erwischen, dann haben wir eine reelle Chance«, sagt Rohe. »Es ist aber ein Spiel und es ist Pokal – und da ist vorher nicht klar, wer gewinnt«, hofft der SVD-Chef auf eine Überraschung. »Die Spieler sollen die Atmosphäre genießen, mit Spaß an das Finale herangehen und alles dafür tun, dass wir das Optimale herausholen«, fügt er hinzu.

2013 ist der neue Sportkreis Höxter/Warburg gegründet worden. Beide Mannschaften stehen seitdem zum zweiten Mal im Finale und waren vorher in den Fußballkreisen Höxter und Warburg regelmäßige Endspielkandidaten und Pokalsieger. Werden die vorherigen Jahre im Sportkreis Warburg zugrunde gelegt, ist es für Dringenberg das sechste Finale seit 2008. Den zwei Triumphen (2012 und 2013 im Sportkreis Warburg) soll der erste im Sportkreis Höxter folgen. Die Brakeler unterlagen im letzten Endspiel im alten Sportkreis Höxter 2013 gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn.

Fast alle Akteure an Bord

»Bei uns sind alle Akteure fit. Natürlich ist das Team nach einer guten Landesligasaison selbstbewusst genug und will das tolle Jahr nun mit dem Kreispokalsieg krönen«, betont SpVg.-Vorsitzender Hans-Jörg Koch. Beim SVD, der wie in der Rückrunde aus einer guten Grundordnung heraus spielen will, stehen bis auf Mark-Anthony Jacobi und Leon Hottenträger alle Akteure zur Verfügung.

Nach dem Saisonende vor zwei Wochen haben beide Mannschaften ein reduziertes Trainingsprogramm absolviert, um in der Spannung zu bleiben und auch zu regenerieren. Heute Abend wollen die Spieler noch einmal alles hineinwerfen und am Ende den Kreispokal in Händen halten.

Die Wege ins Finale

Der SV Dringenberg siegte 7:0 beim TSC Steinheim, 6:1 bei der SG Diemel-Süd, 7:1 beim SuS Gehrden/Altenheerse, 2:0 beim FC BW Weser und 3:2 im eigenen Stadion gegen den FC Nieheim.

Die SpVg. Brakel gewann 3:1 bei TiG Brakel, 6:0 beim VfL Eversen, 10:0 beim SV Fürstenau/Bö, 3:0 beim TuS Vinsebeck und 7:2 beim FC Peckelsheim/Eissen/Löwen.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über das Kreispokalfinale am Donnerstag, 15. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgaben im Kreis Höxter.

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