SV Höxter erwartet Hövelhofer SV zum Kellerduell in der Fußball-Landesliga Die allerletzte Chance

Höxter (WB). Kellerduell in der Fußball-Landesliga. Dabei kämpft der SV Höxter als Vorletzter gegen den Viertletzten Hövelhofer SV um seine ­allerletzte Chance.

Von Jürgen Drüke
Wer hebt denn da ab? SVH-Kapitän Kevin Malena wird hier von seinem Avenwedder Gegenspieler geschultert. Höxter will auch gegen den Hövelhofer SV nach oben schauen.
Wer hebt denn da ab? SVH-Kapitän Kevin Malena wird hier von seinem Avenwedder Gegenspieler geschultert. Höxter will auch gegen den Hövelhofer SV nach oben schauen. Foto: Uwe Caspar

Zwischen beiden Mannschaften liegen bereits stattliche 13 Zähler. Die Gäste sind punktgleich mit dem Fünftletzten RW Kirchlengern und wollen sich mit einem Dreier auf einen Nichtabstiegsplatz befördern. Dieser wiederum befindet sich für die Kreisstädter bei aktuell zwölf Punkten und sieben noch ausstehenden Spielen in weiter Ferne. Die Rot-Weißen müssten quasi alle Partien gewinnen, und die Konkurrenten dürften kaum noch etwas holen. Der Ligaver­bleib ist lediglich noch theoretisch.

Planungen für die Bezirksliga

Der SVH kann gezielt für die Bezirksliga. planen. »Trotzdem, wir wollen unbedingt den Dreier«, lässt Trainer Stefan Zeisberg die Zügel niemals schleifen und sieht diese herausragende Eigenschaft auch bei fast allen seiner Schützlinge. »Wir geben nicht auf. Gegen Hövelhof wird sich das Geschehen auf Augenhöhe abspielen.« Die Rot-Weißen wollen den positiven Trend der Rückrunde fortsetzen. Insbesondere auf eigenem Platz haben sie starke Leistungen abgerufen und Punkte geholt.

Beim 1:4 in Avenwedde agierte das letzte SVH-Aufgebot. An diesem Sonntag sieht es personell wieder wesentlich besser aus. Bis auf die Langzeitverletzten Chris Malena und Lukas Gerth sind wahrscheinlich alle Spieler an Bord.

Wenngleich hinter den Einsätzen der zuletzt verletzten Akteure Nico Trepschick und Luca Balch noch Fragezeichen stehen. »Bei den beiden Youngstern entscheidet es sich jeweils am Sonntag wenige Minuten vor dem Spiel«, sagt Zeisberg. Die zuletzt nach der jeweils fünften gelben Karte gesperrten Philipp Werner und Michal Pietrzyk sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

Der dritte Sieg muss her

Egal wer spielt, der dritte Sieg muss her. »Diese Mannschaft geht es bis zum letzten Spieltag geschlossen an«, ist der SVH-Coach überzeugt. Jeder Akteur solle sich weiter entwickeln. Das sei die erste Maxime. Passspiel und taktische Verhalten werden verbessert.

Stefan Zeisberg wird als Trainer bekanntlich nach dem letzten Spiel aufhören, weil er beruflich zu sehr beansprucht ist. »Der Verein sucht weiterhin nach einem Nachfolger. Noch ist der nicht gefunden. Es soll halt alles passen«, sagt Zeisberg.

Alles passen soll an diesem Sonntag auch gegen den Hövelhofer SV. Drei Punkte müssen vor Ort bleiben. Dann bleiben die theoretischen Chancen.

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