Fußball-Landesliga: SV Höxter – TuS Tengern 1:1 (0:0)  Wie das Eichhörnchen 

Höxter (WB). Der SV Höxter bietet wieder einmal einem Spitzenteam der Fußball-Landesliga Paroli. Eine taktisch disziplinierte Leistung mündet im 1:1 gegen den TuS Tengern.

Von Jürgen Drüke
Herr der Lüfte: Alexander Fischer, die Nummer eins des TuS Tengern, pariert hier glänzend nach einem Eckball des Höxteraners Lukas Ifland. Die SVH-Akteure Max Wöhler (links) und Fabian Tewes sowie die TuS-Abwehrspieler schauen staunend zu.
Herr der Lüfte: Alexander Fischer, die Nummer eins des TuS Tengern, pariert hier glänzend nach einem Eckball des Höxteraners Lukas Ifland. Die SVH-Akteure Max Wöhler (links) und Fabian Tewes sowie die TuS-Abwehrspieler schauen staunend zu.

 Kampf, Konzentration und Konstanz. Diese drei K-Wörter waren einmal mehr charakteristisch für den Auftritt der Höxteraner. Mühsam nährt sich nicht nur das Eichhörnchen. Im dritten Spiel der Rückrundeknüpften die Rot-Weißen gegen einen kompakt agierenden Gegner nahtlos an die beiden vorhergehenden Auftritte gegen Verl II und Hövelhof an.

 »Das war gut.« Drei Worte fand später SVH-Trainer Werner Koch in der Beschreibung der Leistung seines Teams. Dabei kontrollierten die Gastgeber ab der zehnten Minute das Geschehen. Der TuS Tengern begann forsch und fiel dann ab. Die Gäste mussten sich auf für sie ungewohntem Kunstrasen akklimatisieren. Chancen waren hüben wie drüben rar gesät. 33 Minuten waren verstrichen, ehe die SVH-Fans so etwas wie den Torschrei auf den Lippen hatten: Christopher Speith kam mit Speed über die linke Seite, passte auf Lukas Ifland, dem wiederum der Ball in aussichtsreicher Position über den Spann rutschte und deshalb um zwei Meter am Tor des TuS Tengern vorbei strich.

 Fast wäre Ifland in der 40. Minute ein Tor per direkt verwandeltem Eckball gelungen. Gäste-Keeper Alexander Fischer hatte etwas dagegen und lenkte den Ball mit Reflex und Können über sein Tor. In der 43. Minute verpasste Erdal Gökcen für den TuS die Führungschance, als er nach Vorlage des agilen und vom SVH kaum zu stoppenden Christian Kulynycz das Spielobjekt nicht richtig traf.

 Im zweiten Abschnitt waren sechs Minuten absolviert, als Innenverteidiger Philipp Werner nach Freistoßvorlage von Boris Hartmann zum 1:0 für den SVH aus vier Metern Torentfernung einköpfte. Danach nahmen die Gäste Fahrt auf und diktierten fortan das Geschehen auf der Weserkampfbahn. In der 61. Minute soll Philipp Werner Alexander Knicker gefoult haben. So hatte es zumindest der Unparteiische gesehen und entschied auf Foulelfmeter. Diesen verwandelte Christian Kulynycz sicher zum 1:1. Danach sorgten Standardsituationen immer wieder für Gefahr vor dem SVH-Tor. Schlussmann Timo Nietsch parierte zweimal großartig. Und am Ende stand ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf. »Im zweiten Durchgang haben bei uns die Kräfte nachgelassen«, war Koch trotzdem zufrieden.

 SV Höxter: Nietsch – Speith, Krause, Sa. Zeisberg (65. Trepschick), Hartmann, K. Malena, Ifland (46. Keles), Wöhler, Werner, Tewes, Beer (78. Rössing)

 TuS Tengern:Fischer – Vale- Franco (72. Köse), Kosecki, Teinert, Gökcen (81. Lange), Koberstein, Knicker (81. Dorn), Bley, Dyck, Akbas, Kulynycz

 Schiedsrichter: Pascal Otte (Bad Arolsen)

 Tore: 1:0 (53.) Philipp Werner per Kopf nach Freistoßvorlage Boris Hartmann. 1:1 (62.) Christian Kulynycz per Foulelfmeter.

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