Handball-Pokal: HC 71 qualifiziert sich für das Final Four Steinheim beißt sich durch

Steinheim (WB). Nach einem 30:23 hat sich der HC 71 Steinheim in eigener Halle im Handball-Pokal gegen den Kreisligisten HSG Altenbeken/Buke für das Final Four am 14. und 15. Februar qualifiziert.

Von Heinz Wilfert
Christian Franzke zeigt beim HC Steinheim im Pokalspiel nicht nur eine starke Abwehrleistung, er trägt sich auch in die Torschützenliste ein, im Hintergrund Thomas Echterling.
Christian Franzke zeigt beim HC Steinheim im Pokalspiel nicht nur eine starke Abwehrleistung, er trägt sich auch in die Torschützenliste ein, im Hintergrund Thomas Echterling.

 »Ohne Sechs« hieß es für Trainer Andre Bailey, der das Spiel neben dem Langzeitverletzten Korbinian Festing auch ohne Christoph Günther, Timo Brändel, Stefan Kröger und die beiden Kreisläufer Sven Lörscher und Jan Heisters praktisch mit dem letzten Aufgebot bestreiten musste.

 Das Fehlen einer ganzen Mannschaft war im Spiel der Steinheimer nicht zu kompensieren. Ungenaues Zuspiel, viele Ballverluste und unkonzentrierte Torwürfe sorgten für viel Hektik und einen wenig geordneten Spielaufbau. Während sich die Steinheimer Abwehr nicht immer als sattelfest erwies, rettete Niklas von Lowtzow im Tor durch seine guten Paraden den Vorsprung zur Halbzeitführung von 15:12.

 Nach der Pause blieb das Spiel sehr zerfahren, auch wenn die Abwehrarbeit jetzt besser funktionierte und Steinheim das Tempo erhöhte. Bis zur 45. Minute wurde die Führung auf 23:15 ausgebaut, der HC zeigte jetzt wenigstens einige schnelle Vorstöße. Beim Gegner zeigten sich offenkundige Konditionsprobleme, weil Altenbeken/Buke ebenfalls zahlreiche Ausfälle verkraften musste. Wie schon eine Woche vorher in Lage gab es zweimal rot für Steinheim: für Christian Franzke nach der dritten Zeitstrafe und für Thomas Echterling nach hartem Einsteigen.

 Andre Bailey beklagte nach dem glanzlosen Sieg, dass seine Mannschaft über weite Strecken des Spiels zu viele Fehler gemacht habe und in alte Muster verfallen sei. Zufrieden war er mit seinen jungen Spielern, die ihre Aufgabe gut gelöst hätten.

 Vor allem Christina Franzke habe in der Deckung sehr effektiv gearbeitet. Für Gästetrainer Jörg Harke war es das letzte Spiel auf Altenbekens Trainerbank, er übernimmt ab Januar beim TV Großenmarpe, derzeit Letzter der Bezirksliga. Auch für Harke war es kein glanzvolles Spiel. »Eigentlich können beide Teams mehr.«

 HC 71 Steinheim: Niklas von Lowtzow, Hendrik Wiedemeier (Tor); Daniel Nunne (3), Marcel Nunne (1), Thomas Echterling (2), Nico Ratanski (4), Florian Günther (6), Maarten van der Heyden (5), Torsten Waltemate (7), Christian Franzke (1), Matthias Dzikowski (1).

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