Nur sechs Punkte – B-Junioren-Landesligist SpVg. Brakel zittert Außer Glück fehlt noch mehr

Brakel (WB). Desillusioniert? Nein! Enttäuscht? Ja! Die B-Juniorenkicker der SpVg. Brakel kommen in der Landesliga in der ersten Saisonhälfte über sechs Punkte aus neun Spielen nicht hinaus. Dabei verlieren sie sechs Partien mit nur einem Tor Unterschied.

Von Felix Senftleben
Stark gegen seinen Widersacher vom SC Paderborn 07: Dorian Schmand (links) setzt sich durch. Der Mittelfeldakteur geht mit der SpVg. Brakel in der Hinrunde allerdings oft leer aus. Gegen den SC Paderborn steht eine 2:3-Niederlage.
Stark gegen seinen Widersacher vom SC Paderborn 07: Dorian Schmand (links) setzt sich durch. Der Mittelfeldakteur geht mit der SpVg. Brakel in der Hinrunde allerdings oft leer aus. Gegen den SC Paderborn steht eine 2:3-Niederlage. Foto: Jan-Hendrik Schrick

Zwei klare Siege verbuchten die Rot-Schwarzen am zweiten Spieltag mit dem 4:1 über den SC Münster und am sechsten Spieltag mit dem 3:0 gegen Arminia Bielefeld. Nur eine Niederlage ist mit dem 1:3 gegen Borussia Emsdetten mehr als mit einem Treffer Differenz ausgefallen. Sie waren oft ganz nah dran. Sie standen allerdings viel zu oft ganz nah mit leeren Händen da.

0:1 gegen den SC Wiedenbrück, 2:3 gegen Preußen Münster, 0:1 gegen den SuS Stadtlohn, 2:3 gegen die SpVgg. Vreden, 2:3 gegen den SC Paderborn und eine Woche vor Heiligabend 1:2 gegen den FC Gievenbeck. Was für eine Bescherung. Es fehlte sicherlich nicht nur Glück.

Vier Teams mit sechs Punkten

Die Brakeler gehören zum Kreis der vier Teams, die jeweils nur sechs Punkte auf dem Konto haben. Das suggeriert zwangsläufig Abstiegsgefahr, denn der Fünftletzte 1. FC Gievenbeck ist mit 13 Punkten schon etwas enteilt.

Die Rückrunde wird die Mannschaft fordern. »Wir sind besser, als es die Platzierung vermuten lässt«, ist Übungsleiter Marcel Peša überzeugt und spricht von vielen unglücklichen Niederlagen.

Konstanz fehlt

Nur aufgrund des Torverhältnisses sind die Brakeler Viertletzter und so gesehen der beste der vier gefährdeten Kandidaten. »Uns fehlt über die gesamte Dauer eines Spiels die Konstanz«, hat Peša darin die Hauptursache für den schwachen Zählerstand ausgemacht. Hoffnung macht auch die Rückkehr der lange verletzten Spieler: Colin Thüs, Nils Krawinkel und Schlussmann Kai Siewers. werden nach der Winterpause wieder ins Geschehen eingreifen. »Die drei Akteure werden den Konkurrenzkampf beleben und bei jedem ihrer Mitspieler noch einige Prozente mehr Leistung herauskitzeln«, ist der Coach überzeugt und zuversichtlich. Vielleicht wird auch Mike Lappe wieder ein- und angreifen.

»Wir können es besser. Was es zu beweisen gilt«, hofft Marcel Peša auf bessere Ergebnisse und viel mehr Punkte.

Immerhin: bei den Kreishallenmeisterschaften sicherte sich die Mannschaft den Titel.

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