Platz sechs beim Weihnachtscross des LC Solbad Ravensberg Heimaturlaub endet für Twelsiek mit Sport-Einheit

Vlotho (WB/gag). Auch ein »Eisenmann« benötigt Urlaub. Triathlon-Profi Maik Twelsiek hat vor Weihnachten seiner Familie in Exter einen Besuch abgestattet. Sport spielte für den sechs­fachen Starter beim Hawaii Ironman im Heimaturlaub nur eine Nebenrolle.

Maik Twelsiek (Mitte) mit seinen Lauf-Kumpels Ingmar Lundström (links) und Chris Bossow beim Weihnachtscross in Borgholzhausen.
Maik Twelsiek (Mitte) mit seinen Lauf-Kumpels Ingmar Lundström (links) und Chris Bossow beim Weihnachtscross in Borgholzhausen. Foto: WB

Zusammen mit seiner Ehefrau Hillary kam der 34-Jährige jetzt für zwei ­Wochen aus den USA über den großen Teich geflogen. Neben entspannten Tagen im Kreise der Familie in Vlotho-Exter standen für das Power-Paar – auch Hillary war früher eine international erfolgreiche Triathletin – Reisen auf dem Programm. Neben Paris ging es für die Urlauber nach Dresden und Hamburg – der ein oder andere Glühwein inklusive.

Doch zuhause ist es immer noch am schönsten. »Das Essen habe ich genossen. Meine Mutter hat es extra gut gemacht«, grinst Twelsiek, dem der Urlaub gut getan hat. Schließlich steckte dem Sport-Ass der heiße Herbst mit dem erneuten Start beim Hawaii Ironman (Platz 22) noch lange in den Knochen. Mitte November nahm der Exteraner zudem am Ironman Arizona teil und wurde Sechster.

Nun konnte der Sportler jetzt die Füße hochlegen. Ganz ohne Bewegung ging es aber auch in den Ferien nicht: Zum Abschluss der »Europa-Reise« startete Twelsiek beim Weihnachtscross des LC Solbad Ravensberg – eine schöne Erfahrung. »Es war cool, mal wieder bei einem heimischen Lauf mitzumachen. Man hat viele bekannte Gesichter gesehen«, berichtet der 34-Jährige, der über 16 Kilometer in 59:15 Minuten Siebter wurde. Den Sieg ­sicherte sich Elias Sansar.

Doch das war für Twelsiek mehr als nebensächlich. Viel mehr freute sich der Wahl-Amerikaner am Sonntag über das Wiedersehen mit vielen Sport-Kumpels von früher. Einen Tag später saß er mit Hillary wieder im Flieger, über Paris ging es nach Los Angeles. In seiner Heimat Arizona erwarten den Exteraner nun keine weißen, sondern warme Weihnachten.

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