DHB-Amateurpokal: Kampf um Halbfinaleinzug beim SSV Nümbrecht Spenge muss Quartett ersetzen

Spenge (WB/km). Mit dem SSV Nümbrecht hat Handball-Oberligist TuS Spenge auf dem Weg zum Gewinn des DHB-Amatuerpokals im Achtelfinale 2017 gute Erfahrungen gemacht. 34:28 siegte der TuS und erreichte die Runde der letzten acht.

Seine Tore werden fehlen: Gordon Gräfe fehlt mit Grippe.
Seine Tore werden fehlen: Gordon Gräfe fehlt mit Grippe. Foto: Lars Krückemeyer

An diesem Samstag geht’s für die Mannschaft von Trainer Heiko Holtmann erneut gegen den Vertreter aus der Oberliga Mittelrhein. Dieses Mal um den Einzug ins Halbfinale. »Die Rolle des Favoriten nehmen wir an, auch wenn wir vier Ausfälle haben«, sagt Heiko Holtmann. Gordon Gräfe, Filip Brezina und Marcel Ortjohann liegen mit Grippe flach. Leon Prüßner plagt sich mit Oberschenkelproblemen.

Warum Holtmann, die Favoritenrolle akzeptiert, macht ein Blick auf beide Oberliga-Tabellen klar. Während der TuS nach seinem 13. Sieg in Folge weiter mit einem Punkt die Liga in Westfalen anführt, geht für Nümbrecht in der Mittelrhein-Oberliga nach oben und unten nichts mehr. Der SSV liegt nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen auf Rang sieben. »Davon darf man sich aber nicht blenden lassen. Die sind auch von der Grippewelle voll erwischt worden«, sagt Holtmann und betont: »Gerade weil für Nümbrecht die Meisterschaft gelaufen ist, wird das Spiel gegen uns für sie zum Saisonhöhepunkt«, sagt Holtmann. Im Achtelfinale schaltete der SSV die SG Ratingen (Regionalliga Nordrhein) mit 31:29 aus.

Der TuS-Coach erwartet eine Nümbrechter Mannschaft, die ungemein kämpfen wird. Zwei Spiele des Gegners – die 22:31-Niederlage gegen Pulheim und den 32:26-Sieg beim TuS Opladen – hat sich Holtmann auf Video angesehen und kann zudem die Vorjahreserfahrungen in seine taktische Überlegungen einfließen lassen. »Ich erwarte eine 6:0-Deckung. Aber sie haben 2017 auch alles mögliche defensiv gegen uns probiert«, sagt Holtmann.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.