CVJM Rödinghausen richtet fünften Beachcup aus »Rentner« beleben die Sandgrube

Rödinghausen (WB). Sie haben es wieder getan: Der TuS Brake hat zum zweiten Mal in Folge den L&S-Beachcup des CVJM Rödinghausen gewonnen. Bei der inzwischen fünften Ausgabe des Turniers im Kurpark Rödinghausen siegte der Titelverteidiger verdient – und begeisterte nicht nur mit einer guten Leistung auf dem Feld.

Von Thorben Lippert
Susanne Listing vom Hobby-Team der Spielerfrauen setzt sich gegen Noemi Witt vom späteren Sieger CVJM Rödinghausen durch.
Susanne Listing vom Hobby-Team der Spielerfrauen setzt sich gegen Noemi Witt vom späteren Sieger CVJM Rödinghausen durch. Foto: Thorben Lippert

Neben dem Sieg im Turnier am Samstagabend fielen die Bielefelder nämlich wieder einmal durch ihr Erscheinungsbild auf. Denn zum Beachcup gehört die wechselnde Verkleidung der Braker inzwischen genauso dazu wie der Sand auf dem Spielfeld.

Aufgrund der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Italien erschien die Braker Mannschaft im Deutschland-Outfit: mit angeklebten Schnauzbärten und Stirnbändern in Schwarz-Rot-Gold.

Vielleicht beflügelte gerade das die Braker. Denn während zeitgleich die Nationalmannschaft den Grundstein zum Weiterkommen legte, spielte Brake gegen die Gegner aus Rödinghausen, Spradow, Hahlen und Bünde-Dünne einen ansehnlichen und temporeichen Beachhandball.

Turnier-Organisator Jens Hellmann sprach den Brakern ein Lob aus: »Sie hatten nicht nur das beste Outfit, sondern waren auch die beste Mannschaft. Deswegen war ihr zweiter Sieg in Folge auch hochverdient.«

Vor dem Turnier hatten Hellmann und seine Mitstreiter einiges an Schweiß und Herzblut für die Veranstaltung investiert. Auch die kurzfristige Absage des Oberligisten TuS Spenge brachte die Organisatoren nicht aus dem Konzept: »Das ist natürlich schade. Wir mussten den Turnier-Modus daraufhin umstellen und haben ›Jeder-gegen-Jeden‹ gespielt.«, sagte Hellmann.

Für weniger Probleme sorgte in diesem Jahr immerhin das Wetter. Waren in den vergangenen Jahren noch einige Spiele abgebrochen worden, gab es von Freitag bis Samstag nur eine kleine Unterbrechung. Ein heftiges Gewitter verschwand so schnell, wie es gekommen war.

Einzig einige Pfützen blieben. Nicht nur das Wetter war erfreulich, auch die aktive Beteiligung vieler Vereinsmitglieder am Spielgeschehen freute die Organisatoren um Hellmann.

Schon in der Vergangenheit genügte einigen Eltern das einfache Anfeuern ihrer Kinder nicht: somit entstanden die Hobby-Herren und -Damenklassen. Diesmal kamen dann noch drei weitere Mannschaften dazu.

Die »Rödinghauser Rentner« mit einigen ehemaligen Spielern und eine Spielerfrauen-Mannschaft griffen in das Spielgeschehen ein. Diese Spaß-Mannschaften sollen laut Hellmann auch in Zukunft fester Bestandteil des Turniers bleiben.

Den größten Teil des Beachcups nahmen aber wieder die Nachwuchs-Mannschaften aus der Umgebung ein. Fast aus jeder Altersklasse spielten Mädchen- und Jungen-Teams auf dem Sand. Hellmann macht das stolz: »Wenn wir die jungen Spieler sehen, vergessen wir ganz schnell die Arbeit, die in dem Turnier steckt.«

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