VfL Mennighüffen unterliegt beim Aufsteiger mit 22:26 (12:11) Den Faden in Ferndorf verloren

Kreuztal-Ferndorf (WB). Erst Verletzungspech, dann zu wenig Leidenschaft: Handball-Oberligist VfL Mennighüffen kann die gute Leistung aus dem Spiel gegen die TSG Altenhagen-Heepen nicht bestätigen und verliert beim Aufsteiger TuS Ferndorf II mit 22:26 (12:11).

Von Florian Weyand
Jonas Köster und der VfL Mennighüffen zeigen beim TuS Ferndorf II noch eine ordentliche erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang läuft beim ersatzgeschwächten Oberligisten aber nicht mehr viel zusammen. Das Spiel geht 22:26 verloren.
Jonas Köster und der VfL Mennighüffen zeigen beim TuS Ferndorf II noch eine ordentliche erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang läuft beim ersatzgeschwächten Oberligisten aber nicht mehr viel zusammen. Das Spiel geht 22:26 verloren. Foto: Florian Weyand

Mit Abwehrchef Ulli Neumann (erkrankt) und Keeper Calvin Born (Augen-OP) fehlen in Ferndorf gleich zwei Stammspieler. Dazu kommt noch Julian Peitzmeier (Reserve). »Nach zwei Minuten hat sich Jeremy Krone an der Hand verletzt«, berichtet VfL-Trainer Zygfryd Jedrzej.

Und Marco Büschenfeld sieht nach 38 Minuten beim Stand von 14:14 – bis dahin ist er mit sieben Toren Mennighüffens bester Werfer – auch noch die dritte Zeitstrafe. Als Ausrede für die Auswärtsniederlage will der VfL-Trainer das aber nicht gelten lassen. »Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, einen klaren Vorsprung herauszuwerfen. Wenn man das nicht macht, verliert man so ein Spiel«, sagt Jedrzej.

Ferndorfer Fehler

In der ersten Halbzeit ist Mennighüffen noch die bessere Mannschaft, kann sich aber nicht absetzen. »Unsere Abwehr stand gut, doch im Angriff haben wir uns zu wenig Chancen herausgespielt«, sagt der VfL-Trainer. So kann Born-Ersatz Daniel Habbe zwar einige Chancen der Gastgeber parieren, die Ferndorfer Fehler werden von den Mennighüffern aber nicht genutzt. So geht es aus VfL-Sicht mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang ist die Partie weiter ausgeglichen, doch wenige Minuten nach der Hinausstellung von Marco Büschenfeld kommt ein kleiner Bruch ins VfL-Spiel. Die Mennighüffer leisten sich ab der 44. Minute viele Unkonzentriertheiten. »Wir haben drei Bälle verworfen und technische Fehler gemacht«, sagt Jedrzej. Die Folge: Ferndorf zieht von 17:17 auf 20:17 davon.

Entscheidung schon vor dem Ende

Zwar bringen Lukas Mailänder und Tomasz Tlucyznski die Mennighüffer noch einmal auf 19:20 heran, doch anschließend kann der VfL dem Tempo der Gastgeber nicht mehr folgen. »Die vielen Fehler haben Kraft gekostet«, berichtet Jedrzej.

Vier Minuten vor dem Ende ist die Partie beim 24:20 so gut wie entschieden. Ferndorf bringt den Sieg mit 26:22 nach Hause. »Bei allem Respekt vor Ferndorf. Wir haben sie im Hinspiel deutlich mit 17 Toren Unterschied geschlagen. Wir hätten auch dieses Spiel gewinnen müssen«, ärgert sich Zygfryd Jedrzej nach der Auswärtsniederlage.

Statistik

VfL Mennighüffen: Habbe, Bekemeier - Mailänder (4/2), Tluczynski (2), Dittrich, J. Krone, Schumann (3), C. Krone, M. Köster (4), Ames (1), Büschenfeld (7/3), J. Köster

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