VfL Mennighüffen droht der Abgang von Malte Krause – Fanbus fährt Hörsaal statt Handball

Löhne (WB). Mit der sportlichen Ausbeute kann man beim Handball-Oberligisten VfL Mennighüffen hochzufrieden sein. Als Tabellenneunter startet der Aufsteiger am Samstag in Gevelsberg in die Rückrunde. Abseits des Parketts laufen derzeit auch die Personalgespräche. Mit Malte Krause könnte ein Spieler den Verein im Sommer verlassen.

Von Florian Weyand
Abgang droht: Malte Krause (links) ist beim VfL Mennighüffen ein Wackelkandidat. Weil der Kreisläufer zukünftig in Dortmund oder Aachen studieren wird, könnte er den Handball-Oberligisten am Saisonende verlassen.
Abgang droht: Malte Krause (links) ist beim VfL Mennighüffen ein Wackelkandidat. Weil der Kreisläufer zukünftig in Dortmund oder Aachen studieren wird, könnte er den Handball-Oberligisten am Saisonende verlassen. Foto: Florian Weyand

Der Kreisläufer ist in seinem Studium so stark eingebunden, dass er sportlich etwas kürzer treten möchte. »Ich habe meinen Bachelor-Abschluss in Bielefeld gemacht. Leider wird der Master-Studiengang, den ich machen möchte, dort nicht angeboten«, sagt Malte Krause, der zukünftig wahrscheinlich an den Universitäten Dortmund oder Aachen studieren wird.

»Ich warte derzeit auf die Zusage«, sagt Krause. Studium fern der Heimat und sein Engagement in Mennighüffen würden sich nicht mehr vereinbaren lassen. Eine Entscheidung, ob der Kreisläufer den Verein im Sommer verlässt, sei aber noch nicht gefallen, betont Mennighüffens Team-Manager Klaus Gerkensmeier, der mit dem Spieler zeitnah das Gespräch suchen möchte.

Gesprochen werden soll beim VfL Mennighüffen in den kommenden Tagen auch mit den restlichen Akteuren des Kaders. »Es wird jetzt bald einige Entscheidungen geben«, sagt Gerkensmeier. Absagen habe es für die kommende Saison noch nicht gegeben. Aber natürlich dürfte es in der Mannschaft einige Spieler geben, die mit ihrer

Hat viel Arbeit vor der Brust: Team-Manager Klaus Gerkensmeier (Mitte). Foto: Florian Weyand

bisherigen Situation etwas unzufrieden sind. Max Stöckmann (kam zu Saisonbeginn vom Verbandsligisten TSG Harsewinkel) oder Florian Lange bekamen im bisherigen Saisonverlauf weniger Einsatzzeiten als erhofft.

Zugänge kann Klaus Gerkensmeier für die kommende Spielzeit bisher noch nicht vermelden. Aber der Team-Manager, der in der Handballszene gut vernetzt ist, hat sicher einige Verstärkungen auf dem Zettel, die der Mannschaft in der neuen Saison weiterhelfen sollen.

Gesucht wird besonders ein Spieler, der auf der rechten Außenbahn, aber auch »halbrechts« agieren kann. »So ein Spielertyp wird von anderen Vereinen aber auch gesucht«, klagt Gerkensmeier über die schwierige Marktlage bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten. Mit Jonas Köster hat man einen begehrten Allrounder im Kader, eine Alternative wird aber noch gesucht.

Fanbus fährt am Samstag

Vorfreude herrscht nach dem guten Auftritt beim 30:30 in Loxten vor der Auswärtspartie in Gevelsberg. »Ausgenommen von den Derbys ist es das interessanteste Auswärtsspiel«, sagt Gerkensmeier. Der Team-Manager rechnet mit einer guten Kulisse. »Da werden bestimmt 800 Zuschauer in der Halle sein«, sagt er. Um die eigene Mannschaft zu unterstützen setzt der VfL Mennighüffen am Samstag einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.15 Uhr an der Sporthalle an der Gesamtschule.

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