Olcay Esen erzielt beim Heimsieg einen Hattrick 3:0 - TuRa Löhne haut Werl-Aspe weg

Löhne (WB). Ausgerechnet Olcay Esen! Sieben Jahre spielte der Angreifer für den SV Werl-Aspe. In der zweiten Saison im Trikot von TuRa Löhne aktiv, schießt der Stürmer den Fußball-Bezirksligisten mit einem Hattrick zum 3:0-Sieg gegen seinen Ex-Klub.

Von Florian Weyand
Olcay Esen ist der Matchwinner auf Seiten von TuRa Löhne. Gegen den SV Werl-Aspe erzielt er einen Hattrick.
Olcay Esen ist der Matchwinner auf Seiten von TuRa Löhne. Gegen den SV Werl-Aspe erzielt er einen Hattrick. Foto: Florian Weyand

Der Matchwinner ist nach dem Spiel gegenüber den Pressevertretern ganz bescheiden. »Ich muss gerade erst mit meiner Mannschaft abklatschen«, sagt Esen. Als alle Gratulationen entgegen genommen sind, hat der dreifache Torschütze Zeit für eine Analyse. »In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen. Im zweiten Durchgang waren wir dann am Drücker«, beschreibt Esen, der schon in der Jugend für den Gegner gespielt hat, die 90 Minuten aus seiner Sicht.

Sassenberg-Tor wird nicht gegeben

Nach dem Anpfiff ist TuRa die bestimmende Mannschaft und kommt zu einigen Chancen. Jannis Sassenberg (10.) hat Pech, dass der Schiedsrichter bei seinem Kopfballtreffer auf Abseits entscheidet. Nach 15 Minuten ist Werl-Aspe dann endlich in der Partie. TuRa hat Glück, dass Torben Koch in der Schlussphase der ersten 45 Minuten mit zwei Glanztaten den Rückstand verhindern kann.

Celik bedient Esen

Nach dem Wiederanpfiff übernehmen die Löhner langsam wieder das Kommando und werden in der 68. Minute belohnt. Eine Flanke von Serdal Celik landet im Strafraum bei Esen, der ­trocken zum 1:0 in die rechte Ecke abzieht. »Nach dem Tor war für uns dann alles einfacher«. sagt der Torschütze.
Das 2:0 fällt nach einem tollen Pass von Marcel Rinnelt, der den Ball von der linken Außenbahn perfekt in den Strafraum spielt. Eduard Reh verpasst, doch der hinter ihm lauernde Esen (80.) hat keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuschieben. Den Hattrick macht der Angreifer zwei Minuten vor dem Ende perfekt. Nach einem Schubser gegen Eduard Reh entscheidet der Unparteiische auf Elfmeter. Esen bleibt vom Punkt cool und chipt den Ball gefühlvoll in die Mitte des Tores.

Elfmeterschießen im Training geübt

»Im Training haben wir zuletzt Elfmeterschießen geübt. Da habe ich schon angekündigt, dass ich es genau so machen werde, wenn wir gegen Werl-Aspe einen Strafstoß bekommen«, sagt der dreifache Torschütze.
Von der Esen-Gala ist auch Stefan Studtrucker beeindruckt. »Olli war in Werl-Aspe eine richtige Institution. Ich freue mich, dass er gegen seinen alten Verein so einen Sahnetag erwischt hat«, sagt der TuRa-Trainer.

TuRa Löhne: Koch - Sassenberg, Bürger, Nolting, Celik, Albrecht, Gumin, Marcel Rinnelt, Reh, Dahlmann (61. Wihan), Esen (89. Kohlmann).

SV Werl-Aspe: Fröhling - Bozkurt, Krzemien, Ay, Schneider (61,. Bolschew), Mojib, Seipt, Gubin, Held, Jablonsky (81. Chahrour), Serroukh (73. Meßmann).

Tore: 1:0 Esen (68.), 2:0 Esen (80.), 3:0 Esen (88/EF).

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