Autocross: Löhner Heidering-Rennen am 15./16. August – ein Cockpit wird versteigert Spektakel vor der Haustür

Löhne (WB). Die Autocross-Saison macht Sommerpause. Die Rallye-Fahrer des MSC Löhne freuen sich aber schon jetzt ganz besonders auf »ihr« Heim-Rennen: Am 15./16. August dröhnen am Heidering wieder die Motoren.

Überholmanöver in Löhne: Beim Heidering-Rennen  kommen Fahrer und Zuschauer gleichermaßen auf ihre Kosten. Mit rund 150 Startern rechnet der MSC Löhne bei  der 42. Auflage der Veranstaltung, die im August über die Bühne geht.
Überholmanöver in Löhne: Beim Heidering-Rennen kommen Fahrer und Zuschauer gleichermaßen auf ihre Kosten. Mit rund 150 Startern rechnet der MSC Löhne bei der 42. Auflage der Veranstaltung, die im August über die Bühne geht. Foto: Florian Weyand

Bereits zum 42. Mal veranstaltet der MSC Löhne sein Autocross-Rennen. Die Zuschauer können sich auch in diesem Jahr auf ein PS-Spektakel mit rasanten Überholmanövern freuen. Die deutsche Autocross-Elite wird sich in Löhne schließlich die Ehre geben, geht es doch um Punkte in der Meisterschaft des DRCV (Deutscher Rally-Cross-Verband).

In den Divisionen Serientouren-, Spezial- und Supertourenwagen sowie Spezialcross-Buggys geht es am Löhner Heidering um Pokale, Prämien und Wertungspunkte. Erwartet werden wie in den Vorjahren rund 150 Rennfahrzeuge aus dem nord- und mitteldeutschen Raum sowie den benachbarten Niederlanden.

Gestartet wird am Samstag, 15. August, ab 14 Uhr mit dem Langstreckenrennen und dem Großen Preis von Löhne in allen Divisionen und Jugendklassen. Am Sonntag geht es ab dem Vormittag (10 Uhr) um Punkte zur Deutschen Meisterschaft des DRCV.

Auch vom MSC Löhne werden viele regionale Crossteams an der Startlinie stehen. In den Jugendklassen vertreten das »Team Noah Ludwig«, Julia und Andre Fölz mit einem VW Lupo und einem Toyota Yaris sowie Julian Horstkotte mit dem Opel Corsa die Werrestadt. Dazu kommen der Bad Salzufler Yannick Limberg (Daihatsu) und die Preußisch Oldendorfer Lea Gostmann (Peugeot) und ihr Bruder Laurin Gostmann mit einem Juniorbuggy mit 600ccm-Motorrad-Motor. Einen Spezialcross- Buggy mit VW-Antrieb steuert der Spenger Andre Glauer. Thomas Rösch aus Kalldorf bringt einen Sprinter mit Suzuki-GSXR-Antrieb auf die Rennstrecke.

Mit dem Skoda 130 Rallye Allrad stellt das Löhner Team Homburg/von Hören sicherlich einen der schnellsten 1600ccm-Supertourenwagen in Deutschland. Die Elverdisser Brüder Jens und Kai Maluk starten in der Serienklasse (Daihatsu) sowie der Supertourenwagenklasse im Audi Quattro.

Ebenfalls für den MSC gehen das Löhner Team Schneider/Smith mit dem BMW 328i und Thorsten Fölz (Golf 1) auf die Poste. Der Bünder Marcel Jonas mit dem schnellen Seat Ibiza, Dennis Usdowski aus Werste (VW Corrado) und Frank Pinkepank aus Tecklenburg (Golf Allrad) bringen spektakuläre Spezialtourenwagen an den Start.

Wer den orangen Suzuki Swift des MSC Löhne in der Serienklasse steuern wird, stellt sich erst kurzfristig heraus. Das Cockpit wird wie schon im vergangenen Jahr bei einer öffent­lichen Internetauktion vor dem Rennen versteigert. Der Erlös kommt wieder Löhner Kindern zugute.

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