Tischtennis: TTC Mennighüffen steht vor dem Sprung in die eingleisige Oberliga TTCM fehlt nur ein Sieg

Löhne (WB). Erst vor zwei Jahren sind die Tischtennis-Frauen des TTC Mennighüffen in die Oberliga aufsteigen. Nun möchte das Team von Christoph Brockmeier den nächsten Schritt nach oben machen. Mit einem Sieg beim SV Bergheim können sich die TTCM-Frauen für die eingleisige Oberliga qualifizieren.

Von Florian Weyand
Bereit für den Showdown in Bergheim: Trainer Christoph Brockmeier und Sina Tiemann wollen mit einem Sieg die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga packen.
Bereit für den Showdown in Bergheim: Trainer Christoph Brockmeier und Sina Tiemann wollen mit einem Sieg die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga packen.

 Die Ausgangslage vor dem Spiel in Bergheim ist klar. Gewinnt der TTC Mennighüffen die Auswärtspartie oder spielt Unentschieden, wäre der Sprung in die eingleisige Oberliga geglückt. Ein Erfolg, den Trainer Christoph Brockmeier vor der Saison nicht wirklich auf der Rechnung hatte. »Wir haben den sechsten Platz, der zur Relegation reicht, im Blick gehabt. Wenn wir jetzt direkt die Qualifikation für die eingleisige Oberliga schaffen würden, wäre das natürlich eine schöne Überraschung«, sagt er. Aber selbst eine Niederlage könnten sich die TTCM-Frauen erlauben. Voraussetzung: Konkurrent TTV Ense (derzeit auf Rang sechs) verliert die Partie gegen den Tabellenvierten TuS Hiltrup. »Sollte das passieren, dann spielen wir halt die Relegation«, sagt Brockmeier.

 Daran möchte der Trainer aber gar nicht denken. Vor der wichtigen Partie ist Brockmeier optimistisch. Der Coach hat bereits erste Rechenspiele angestellt. »Bergheim verfügt über eine starke Nummer eins, die erst ein Spiel verloren hat. Die Nummer zwei gibt ihre Spiele aber kampflos ab, damit die an drei gesetzte Bergheimerin im unteren Paarkreuz spielen kann«, weiß der Trainer. Das bedeutet: Da Bergheims Ina Meyer nicht antritt, haben die Mennighüffenerinnen vier Punkte (drei Einzelsiege, einen Doppelerfolg) schon sicher. »Gewinnen wir dann auch die Spiele an Position vier, haben wir schon sieben Zähler«, sagt Brockmeier. Der Auswärtssieg wäre den TTCM-Frauen in Normalform dann nicht mehr zu nehmen.

»Psychische Belastung«

 Da an den Platten aber häufig auch die Tagesform entscheidet, haben die Mennighüffenerinnen vor der wichtigen Partie viel trainiert. Da mussten selbst die anstehenden Abiturprüfungen für Sina Tiemann und Heindrikje Haas erst einmal hinten anstehen. »Das ist natürlich eine psychische Belastung für die Spielerinnen«, sagt Brockmeier.

 Sollte der Sprung in die eingleisige Oberliga klappen, wäre es für die TTCM-Frauen einer der größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte. Und daran haben Trainer und Verantwortliche viele Jahre gearbeitet. »Bis auf Martina Cepo, die vor acht Jahren zu uns gekommen ist, besteht das Team aus Eigengewächsen. Das ist schon etwas Besonderes«, sagt der TTCM-Trainer.

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