2. Frauenfußball-Bundesliga: TV Jahn Delmenhorst ist der erste Gegner HSV startet motiviert in die Rückrunde

Herford (WB). Mag die Qualifikation für die eingleisige 2. Frauenfußball-Bundesliga noch so unwahrscheinlich sein: Der Herforder SV will in der Rückrunde mit aller Macht beweisen, dass er besser ist, als es der 10. Platz aussagt. »Das ist für Verein, Spielerinnen und auch für mich sehr wichtig«, sagt Trainer Ralf Lietz vor dem Duell gegen den Neunten TV Jahn Delmenhorst.

Von Lars Krückemeyer
Celine Demirönal (rechts, hier gegen die Gütersloherin Marina Hermes) und der Herforder SV starten gegen den TV Jahn Delmenhorst in die Rückrunde der 2. Liga.
Celine Demirönal (rechts, hier gegen die Gütersloherin Marina Hermes) und der Herforder SV starten gegen den TV Jahn Delmenhorst in die Rückrunde der 2. Liga. Foto: Hendrik Fahrenwald

1:5 im Testspiel gegen Enschede

Gespielt wird am Sonntag um 14 auf Kunstrasen, mit einem Sieg würde der HSV den Aufsteiger überholen. Als Härtetest diente das Testspiel gegen den niederländischen Champions-League-Teilnehmer Twente Enschede, das am Donnerstag vor den Augen des neuen Vorsitzenden Benjamin Hark mit 1:5 (1:3) verloren wurde. »Die Einstellung der Mannschaft hat mir gefallen, physisch ist sie in einem sehr guten Zustand. Allein fünf Gegentore waren nicht notwendig, es hätte auch ein 2:4 sein können«, fasste Trainer Ralf Lietz die Partie zusammen. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte Winterzugang Veveziva Kotjipati (Arminia Bielefeld).

Lietz lässt Torwartfrage offen

Ob die namibische Nationalspielerin auch gegen Delmenhorst beginnen wird, ließ der Trainer offen. Ebenso wie die Frage nach der Nummer eins. Denn hatte Lisa Oswald in der Hinrunde Kira Kutzinski aus dem Tor verdrängt, ist das Duell jetzt wieder offen. »Beide sind auf einem Level. Kira hatte in ihrer Halbzeit gegen Enschede einige gute Szenen, Lisa nicht so viele Gelegenheiten, um sich auszuzeichnen«, berichtet Lietz.

Vier Punkte auf Kunstrasen geholt

Was die ansprechende Leistung gegen den niederländischen Tabellenführer wert ist, wird sich am Sonntag zeigen. Dass aufgrund des Frosts auf Kunstrasen gespielt werden muss, dürfte dem HSV entgegenkommen. Lietz: »Wir trainieren ja schon unendlich lange auf diesem Belag.« Zudem gab es auf Kunstrasen vier Punkte gegen den SV Meppen (4:4) und den FSV Gütersloh (4:1).

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