Eishockey-Regionalliga: Herforder EV geht 4:10 gegen Neuwied unter Kraft- und willenlos ergeben

Herford (HK). Das tat weh! Nach den unruhigen Tagen ob des Abgangs von Torjäger Ross John Reed kassierte Eishockey-Regionalligist Herforder EV gegen die Bären Neuwied eine völlig verdiente 4:10 (2:2/2:3/0:5)-Packung.

Von Lars Sundermann
Drin: Neuwieds Kapitän Stephan Maria Fröhlich überwindet HEV-Goalie Justin Figge.
Drin: Neuwieds Kapitän Stephan Maria Fröhlich überwindet HEV-Goalie Justin Figge. Foto: Lars Sundermann

Wütender Trainer

»Wir machen katastrophale Fehler. Unsere Defensive ist total überfordert. Aber das Verteidigen fängt auch bei den Stürmern an«, kritisierte HEV-Trainer Jeff Job wutentbrannt. Nach so einem Debakel hatte es zunächst gar nicht ausgesehen. Denn Aaron Reckers und Florian Kiel drehten den frühen Rückstand zum 2:1 – es sollte die letzte Herforder Führung vor 540 Zuschauern an diesem denkwürdigen Abend bleiben.

Unsicherer Torwart

Bis zum 4:5 blieben die Ice Dragons dran, dann drehten die Neuwieder Bären auf. Kraft- und willenlos ergaben sich der Tabellenzweite seinem Schicksal: Fehler im Spielaufbau, eklatante Puckverluste und mit Justin Figge einen Torhüter, der in keiner Weise die notwendige Sicherheit ausstrahlte. Mit seinen Fehlgriffen hatte er erheblichen Anteil an dieser hohen Niederlage.

Dünner Kader

Bange Wochen also für den HEV, der jetzt sogar Gefahr läuft, eine sehr gute Ausgangssituation für die Playoffs zu verspielen. Der bereits thematisierte dünne Kader bleibt ein Thema. So fehlten mit Kevin Rempel und Kris Gehring zwei starke Verteidiger, im Angriff wurde Lucas Klein vermisst. Kontingentspieler Nejc Korpar blieb über 60 Minuten blass.

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