Oberligist Spenge beherrscht Menden – 37 Punkte sind das Ziel Mit Tempo-HandballPlatz drei gefestigt

Spenge (WB). Im vorletzten Heimspiel der Saison haben die Oberliga-Handballer des TuS Spenge mit 38 eigenen Toren eine neue Bestmarke in dieser Spielzeit aufgestellt. Sicherlich war das auch dem temporeichen Spiel der HSG Menden-Lendringsen geschuldet. Dennoch zeigten die Spenger im Angriff eine der besten Saisonleistungen.

Von Niklas Krämer
Fehlt im Saisonfinale: Spenges Marcel Ortjohann (links) hat eine Bänderzerrung.
Fehlt im Saisonfinale: Spenges Marcel Ortjohann (links) hat eine Bänderzerrung. Foto: Göbel

Vor allem Regisseur Justus Clausing – mit neun Toren erfolgreichster Schütze – konnte überzeugen. Der 20-Jährige hatte sowohl gegen die defensive als auch offene Deckung der Mendener Lösungen parat. Vor allem in der Schlussviertelstunde sorgte er mit seiner Schnelligkeit für die nötigen Freiräume. »Das haben wir gut ausgenutzt«, sagte Justus Clausing.

Ein Lob von Trainer Heiko Holtmann gab’s aber nicht nur für den Spielmacher, sondern auch für Kreisläufer Marco Fillies: »Die Beiden sind aus einer homogenen Mannschaftsleistung hervorzuheben. Unsere Auftakthandlungen haben immer gegriffen.« Auch Heiko Ruwe, Sportlicher Leiter beim TuS, war nach dem nie gefährdeten Sieg im Verfolgerduell zufrieden: »In dieser Form hatte ich das nicht erwartet.«

Auch rechnerisch kann Spenge nun nicht mehr aufsteigen. Tabellenführer VfL Gladbeck hat nach dem 29:25 in Loxten bei noch zwei ausstehenden Spielen vier Punkte Vorsprung und den direkten Vergleich gewonnen. Somit deutet alles auf ein echtes Aufstiegsendspiel am letzten Spieltag hin: Dann empfängt Gladbeck die Ahlener SG, die nach dem 31:26 bei Sundwig-Westig weiterhin nur einen Punkt hinter dem VfL liegt.

Spenge hat nach der 33:38-Niederlage von LIT Handball gegen TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck als Dritter dafür drei Punkte Vorsprung auf Menden und vier auf LIT. Und das soll auch so bleiben. »Wir wollen aus den nächsten beiden Spielen noch vier Punkte holen und beweisen, dass wir zu Recht da oben stehen«, sagte Clausing.

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