Fußball-Westfalenliga: SC Herford und VfL Theesen wollen guten Trend fortsetzen – Eggert wieder im Kader Großes Selbstvertrauen im Derby

Herford (WB). Auch der 23. Spieltag in der Fußball-Westfalenliga steht ganz im Zeichen des Abstiegskampf: Die Mannschaften auf den Plätzen 10 bis 15 treten in drei direkten Duellen gegeneinander an. Darunter auch das Derby zwischen dem SC Herford und dem VfL Theesen.

Von Tilo Sommer
Sowohl der SC Herford als auch der VfL Theesen präsentierten sich zuletzt in der Fußball-Westfalenliga in guter Form. Im Derby will Zikos Papaspiros mit dem SCH wieder mutig nach vorne spielen.
Sowohl der SC Herford als auch der VfL Theesen präsentierten sich zuletzt in der Fußball-Westfalenliga in guter Form. Im Derby will Zikos Papaspiros mit dem SCH wieder mutig nach vorne spielen. Foto: Göbel

Bereits am Samstag empfängt der Vorletzte Victoria Clarholz (22 Punkte) den TuS Sinsen (23). Am Sonntag folgen dann noch die Partien SV Spexard (24) gegen VfB Fichte Bielefeld (22) und eben Herford (25) gegen Theesen (24) – mehr Abstiegskampf geht nicht. Die beste Ausgangsposition hat noch der SCH. Doch die Abstiegsplätze können bei einer Niederlage wieder bedrohlich nahe kommen.

»Wir haben uns vielleicht aus dem tiefsten Keller verabschiedet. Aber selbst mit einem Sieg gegen Theesen haben wir noch längst keine Ruhe. Es geht für beide Mannschaften um immens viel«, weiß Herfords Trainer Sascha Cosentino. Er sieht einige Parallelen zwischen seinem eigenen Team und dem nächsten Gegner. Nach der Hinrunde war der VfL noch Letzter, sammelte in 15 Spielen gerade mal 13 Zähler.

In der zweiten Saisonhälfte sind es bereits elf Punkte aus lediglich sieben Spielen. In der Rückrundentabelle belegt Theesen aktuell den fünften Platz, Herford ist Siebter. »Für Theesen war es bislang eine ähnliche Serie wie für uns, beide hatten viele Ausfälle. Seitdem die verletzten Spieler wieder da sind, läuft es«, sagt Cosentino.

In den vergangenen vier Spielen siegten die Bielefelder zweimal und spielten zweimal unentschieden. Die gleiche Bilanz weist in diesem Zeitraum auch die SCH-Statistik auf. Cosentino: »Am Sonntag treffen zwei Mannschaften mit viel Selbstvertrauen aufeinander. Wir können mit breiter Brust auftreten. Das wird ein nettes Spiel für die Zuschauer.«

Die Brisanz und Emotionen, die es zwischen den Rivalen in der Vergangenheit immer wieder gegeben hat, versucht Cosentino dabei auszublenden. »Nett« war für die Zuschauer auf jeden Fall auch das Hinspiel: Beim spannenden 3:3 glich Herford dreimal aus und belohnte sich mit einem Punkt.

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