Reiten: Frühjahrsturnier beim RFV Wallenbrück mit S**-Springen Hochklassiger Sport in ländlichen Gefilden

Spenge (WB). An fünf Tagen bietet der RFV Graf Haeseler Spenge-Wallenbrück den heimischen Reitsportfans wieder großen Sport: Vom 15. bis 17. April und 23. bis 24. April stehen beim traditionellen Frühjahrsturnier Spring- und Dressurprüfungen bis zur Klasse S** an.

Tim Rieskamp-Goedeking (hier auf Quartz) ist der Titelverteidiger im Wallenbrücker S**-Springen.
Tim Rieskamp-Goedeking (hier auf Quartz) ist der Titelverteidiger im Wallenbrücker S**-Springen. Foto: Jan Becker

Stets im Frühjahr wird die ländlich gelegene Reitanlage zum Anziehungspunkt. Insgesamt verzeichnet der Veranstalter etwa 1500 Starts am ersten Wochenende und 1000 am zweiten. Die Dressurprüfung Klasse M** mit maximal 45 Starplätzen und die Dressurprüfung der Klasse M* mit 60 Startplätzen waren dabei bereits nach drei Tagen ausgebucht.

Mit dabei sind wie gewohnt viele bekannte Reiter aus der Region und Niedersachsen. Unter anderem auch Henrik Griese. Der 33-jährige Pferdewirtschaftsmeister aus Lemgo ist schon Stammgast in Wallenbrück. Auch in jedem Jahr dabei ist Mauricio Andres Quintero Palomar (RFV von Lützow Herford), der 2015 seinen zehnten Sieg in einem Springen der Klassen S feierte und dafür das goldene Reitabzeichen bekam. Beide haben ihr Kommen am ersten Wochenende für das große S-Springen mit dem Schwierigkeitsgrad zwei Sterne angekündigt.

Viele freiwilligen Helfer sind seit Wochen damit beschäftigt, die Reitanlage für das Turnier herzurichten. Den Teilnehmern und Zuschauern soll wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm geboten werden: Los geht es am ersten Wochenende mit der »Großen Tour«. Hier stehen Springprüfungen bis zur Klasse S** und Dressurprüfungen bis zur Klasse M** auf dem Programm.

Die »Kleine Tour« eine Woche später richtet sich wie gewohnt an den Nachwuchs. In kleineren Dressur- und Springwettbewerben kann auch die Jugend zeigen, was sie in der Winterpause gelernt hat. Höhepunkt ist am Sonntag das M*-Springen mit Stechen. »Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, dass unser Turnierkonzept bei den Teilnehmern und Zuschauern so großen Anklang findet. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen«, sagt André Borgstedt.

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