Bulldogs schlagen Gladbacher Wolfsrudel in Herford 27:7 GelungeneFootball-Werbung

Herford (WB). Das freundschaftliche Kräftemessen zwischen 2. Liga und Oberliga im Herforder Jahnstadion drückte sich in Zahlen so aus: 27:7 (14:0/6:0/0:0/7:7) distanzierten die Bielefeld Bulldogs das Mönchengladbach Wolfpack. Ein Resultat, das beide Teams zufrieden stimmte.

Von Jörg Manthey
Olivera Nsingui (Nummer 8) setzte im Herforder Stadion zu einigen mitreißenden Läufen an. Auch wenn ihm ein Fumble unterlief, zählte der Zugang zu den Lichtblicken in der Offense.
Olivera Nsingui (Nummer 8) setzte im Herforder Stadion zu einigen mitreißenden Läufen an. Auch wenn ihm ein Fumble unterlief, zählte der Zugang zu den Lichtblicken in der Offense. Foto: Jörg Manthey

Bielefelds Headcoach Denny Meyer würdigte ausdrücklich die »Disziplin an der Seitenlinie.« Sportdirektor Heiko Schreiber gefiel ebenso die Ruhe in der Teamzone. Auf dem Rasen ließ vor allem die Bielefelder Defense ihre Qualitäten aufblitzen. Nur ein Mal im letzten Viertel schlief die Bielefelder Defense und wurde prompt mit Touchdown und Extrapunkt zum 20:7-Zwischenstand bestraft.

Mit einem Punt-Returnlauf über 86 Yards stellte Bert Smith Jr. die 6:0-Führung her. Den Extrapunkt verwandelte »Pille« Lange, der Pascal Bröhl als Kicker beerbt hat. Bröhl, ist vorerst nur Zuschauer, setzen Schmerzen an der Achillessehne zu. Den zweiten Touchdown besorgte mit einem 14-Yards-Lauf Quarterback Niklas Gorny; erneut veredelt von Lange – 14:0. Im zweiten Viertel glückte Felix Gorny ein 28-Yards-Pass in die Endzone. Receiver Max Nolte fing das Ei zur 20:0-Führung. Diesmal missglückte der Extrapunktversuch.

Nach der Pause wurde früh rotiert, Rhythmus wollte sich deshalb nicht einstellen. Ein Fumble (Ballverlust) Olivera Nsinguis, eine Interception Stefan Hütkers oder Quarterback-Sacks durch Flemming Knauer und Adnan Tschadjobo hatten Unterhaltungswert, ehe Marvin Linnemanstöns mit einem fulminanten 86-Yards-Lauf (Extrapunkt Tobias Stork) den Schlussakkord besorgte.

Der Plan, vor Serienbeginn in der Nachbarschaft Geschmack auf Football zu machen, ging jedenfalls auf. Für etliche der 750 Zuschauer wird es die erste Begegnung mit diesem Sport gewesen sein. Gut, dass Stadionsprecher Björn Sassenroth Pfiffe und Spielzüge erklärte. Herfords Bürgermeister Tim Kähler, der den Bulldogs gerne »Asyl« gewährte, war angetan von dem Auftritt. »Ich hoffe, dass dies keine einmalige Aktion war. Sie sind immer herzlich in diesem Stadion willkommen.«

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