Handball-Oberliga: TuS Spenge besiegt SF Loxten verdient mit 32:27 (15:13) Wechsel bringen die Wende 

Spenge (WB/nik). Das spielfreie Karnevals-Wochenende hat den Oberliga-Handballern des TuS Spenge nicht geschadet. Sie bezwangen die Sportfreunde Loxten verdient mit 32:27 (15:13). Damit beträgt der Rückstand auf Tabellenführer TuS Volmetal weiterhin sechs Punkte.

Von Niklas Krämer
Sebastian Kopschek (rechts) steigt vor dem Loxtener Elvir Selmanovic hoch und erzielt einen seiner fünf Treffer.
Sebastian Kopschek (rechts) steigt vor dem Loxtener Elvir Selmanovic hoch und erzielt einen seiner fünf Treffer. Foto: Jens Göbel

 »Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Das einzige Manko war die Chancenverwertung«, befand Heiko Ruwe. Der Sportliche Leiter des TuS Spenge erinnerte an die vielen freien Würfe, die vergeben wurden und einen höheren Heimsieg verhinderten. Rechtsaußen Christoph Harbert scheiterte allein dreimal am Innenpfosten.

 »In der ersten Halbzeit haben die Zuschauer ein gutes Handballspiel gesehen«, hatte Trainer Heiko Holtmann ein Lob für beide Teams parat. Beide Mannschaften schalteten blitzschnell von Abwehr auf Angriff um. Dies hatte Fehler zur Folge, die der TuS nach Toren von Simon Hanneforth und Sebastian Reinsch zum 6:4 nutzte.

 Nach der 8:6-Führung verloren die Gastgeber aber zunächst ihre Linie. Dennis Mathews scheiterte an Torwart Marco Possehl, Simon Hanneforth an der Latte und Lasse Bracksiek leistete sich ein Stürmerfoul. Außerdem bekam Mathews eine Zeitstrafe und Loxten drehte das Spiel auf 8:10. Ruwe und Holtmann beorderten Sebastian Reinsch auf Linksaußen und Christoph Harbert auf Rechtsaußen.

 Für die nötigen Impulse sorgten zudem die eingewechselten Tobias Linke im Tor und Justus Clausing. »Das spricht für die Ausgeglichenheit des Kaders. Beide haben wichtige Akzente gesetzt«, lobte Lasse Bracksiek. Reinsch glich mit zwei Gegenstoß-Toren aus, Harbert sorgte mit einem Treffer aus dem Rückraum für die 13:12-Führung. Erschwerend kam aber hinzu, dass Marco Fillies bereits zweite Zeitstrafen erhalten hatte.

 Den Grundstein für den Heimsieg legten die Spenger zu Beginn der zweiten Hälfte mit einer aggressiven und konzentrierten Abwehr. Loxtens ehemaliger Bundesligaspieler Elvir Selmanovic wurde nahezu ausgeschaltet. Selbst in Unterzahl baute der TuS die Führung auf 18:14 aus und hatte das Spiel beim 21:14 quasi entschieden. Über den erweiterten Gegenstoß kamen die Spenger immer wieder zu Treffern. Allein, es wurden zu viele Chancen vergeben. Selbst zwei Siebenmeter, so dass die SF Loxten auf 26:22 verkürzten.

 Als Harbert zum dritten Mal den Innenpfosten traf und Loxtens Heiner Steinkühler das 29:26 markierte, wurde es fast noch einmal spannend. Doch Lasse Bracksiek und Marco Fillies, der wie aus dem Lehrbuch von Justus Clausing freigespielt wurde, machten alles klar. »Wir hatten schon früher den Sack zumachen müssen – aber am Ende zählt der wichtige Sieg gegen einen guten Gegner«, freute sich Heiko Holtmann.

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