Hallenfußball: Gastgeber Herforder SV scheidet in Enger in der Vorrunde aus Frankfurt verteidigt Titel 

Enger (HK). Nach dem guten vierten Platz im Vorjahr ist Gastgeber Herforder SV beim stark besetzten B-Juniorinnen-Hallenfußball-Turnier in der Vorrunde ausgeschieden. Der 1. FFC Frankfurt verteidigte den Titel im Sportpark Enger.

Von Lars Sundermann
Der HSV-Kader: (hinten von links) Co-Trainer Pascal Kuhlmann, Leonie Heitlindemann, Jennifer Heidemann, Josephine Rosemeier, Lara Kowalke, Gina Kleinedöpke, Melanie Struck, Teammanagerin Susanne Böddicker und Trainer Daniel Hollensteiner sowie (vorne von links) Nele Busch, Kimberly Flietel, Gina Sieksmeier, Chantal Woznitza, Kira Kutzinski, Hannah Böddicker, Gianna Daniele und Pia Cordes. Es fehlt Lea Struck.
Der HSV-Kader: (hinten von links) Co-Trainer Pascal Kuhlmann, Leonie Heitlindemann, Jennifer Heidemann, Josephine Rosemeier, Lara Kowalke, Gina Kleinedöpke, Melanie Struck, Teammanagerin Susanne Böddicker und Trainer Daniel Hollensteiner sowie (vorne von links) Nele Busch, Kimberly Flietel, Gina Sieksmeier, Chantal Woznitza, Kira Kutzinski, Hannah Böddicker, Gianna Daniele und Pia Cordes. Es fehlt Lea Struck.

 Dennoch war HSV-Trainer Daniel Hollensteiner mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: »Spielerisch war das gegen die großen Mannschaften nicht schlecht. Nur die Ergebnisse passten nicht.« Gleich im ersten Spiel gab's eine 0:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. Die beste Herforder Chance hatte Kimberly Flietel in der 9. Minute.

 Im zweiten Spiel unterlag der Westfalenligist dem Nord-Bundesligisten Werder Bremen mit 0:1. Zwar spielte der HSV gut mit, ein Erfolgserlebnis sprang dabei jedoch nicht heraus. Dies sollte erst im dritten Spiel beim 0:0 gegen den MSV Duisburg und im letzten Vorrundenspiel beim 1:0 gegen den VfL Wolfsburg (Tor: Hannah Bödicker) gelingen. Zwischendurch verlor der HSV 0:1 gegen den späteren Sieger Frankfurt.»Wir konnten einiges lernen und werden in der Rückrunde versuchen, bessere Ergebnisse einzufahren«, gibt Hollensteiner die Marschrichtung für die kommenden Monate aus.

 Die Platzierungsspiele machten die Bundesligisten unter sich aus. In einem dramatischen Finale, in dem der 2:1-Siegtreffer erst eine Sekunde vor dem Ende fiel, verteidigte der 1. FFC Frankfurt seinen Vorjahrestitel gegen Werder Bremen. Ebenfalls auf dem Treppchen landete der 1. FC Köln, der sich im mit 4:1 nach Neunmeterschießen gegen die SGS Essen durchsetzte.

 Ebenfalls zufrieden zeigte sich HSV-Turnierleiter Andreas Heibrock: »Das ist jetzt unser drittes Turnier und es klappt immer besser.« Mit Bremen und dem SV Meppen gelang es dem Herforder SV, mit interessanten und namhaften Vereinen aus dem Norden für Abwechslung zu sorgen. »Vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr, ein Team aus dem Süden nach Enger zu locken«, hofft Heibrock. Doch ihm ist bewusst, dass Klubs wie der FC Bayern zeitgleich die Bayerische Meisterschaft absolvieren.

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