Handball: TuS Spenge ist nach Kreispokal-Sieg auf den Start in der Oberliga fokussiert  Optimale Vorbereitung 

Spenge (HK). Der Kreispokal ist für die Handballer des TuS Spenge die optimale Vorbereitung auf die bevorstehenden Wochen in der Oberliga gewesen. Zum einen war es ein Test unter Wettkampfbedingungen, zum anderen steigerte der Sieg gegen mehrere starke Konkurrenten das Selbstvertrauen.

Von Marc Schmedtlevin
Auf dem Sieg im Kreispokal will sich Spenges Trainer Heiko Holtmann nicht ausruhen. Mit deutlichen Ansprachen hat er im Training den Fokus auf die anstehende Oberliga-Partie gegen den Kreisrivalen TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck gerichtet.
Auf dem Sieg im Kreispokal will sich Spenges Trainer Heiko Holtmann nicht ausruhen. Mit deutlichen Ansprachen hat er im Training den Fokus auf die anstehende Oberliga-Partie gegen den Kreisrivalen TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck gerichtet.

 An den beiden Wettkampftagen bekam Heiko Holtmann zwei völlig unterschiedliche Leistungen von seiner Mannschaft geboten. In der Vorrunde am Samstag konnte sich der TuS zwar gegen die Verbandsligisten Rödinghausen und Mennighüffen behaupten, der Auftritt gefiel dem Trainer aber gar nicht. »Wir haben unser taktisches Konzept nicht umsetzen können. Das habe ich den Jungs auch lautstark mitgeteilt«, sagte Holtmann.

 Seine Ansprache zeigte Wirkung, eine deutliche Steigerung seines Teams war am Finaltag zu erkennen. Die Spenger traten routiniert auf, agierten taktisch und technisch auf höchstem Niveau. Vor allem mit ihrer Deckungsarbeit sowie dem Tempospiel nach vorne konnten sie überzeugen. »Wir waren die mit Abstand beste Mannschaft und haben deshalb auch verdient den Titel gewonnen«, erklärte Holtmann, der vier Siege mit mindestens sieben Toren Vorsprung zu sehen bekam.

 Dieser Meinung schloss sich auch Thomas Boerscheper an: »Spenge war einfach mal dran.« Der Kreisvorsitzende zog wie immer ein positives Fazit. »Wir bekommen so viel Zuspruch von den Teilnehmern. Dieser Pokal mit seinem Modus hat sich bei den Handballern als tolle Veranstaltung etabliert. Niemand braucht sich um Vorbereitungsgegner oder Hallen zu kümmern – alles wird von uns auf dem Silbertablett serviert.«

 Als tollen Test sah auch der TuS Spenge das Wochenende an. Überbewerten wollte Trainer Holtmann den Pokalsieg aber nicht. Schon ab Montag lag der Fokus wieder auf dem Liga-Start an diesem Samstag. Einem drohenden Konzentrationsabfall wirkte das Trainerteam sofort entgegen. »Einige Jungs haben gedacht, dass sie sich auf dem Sieg erst einmal ausruhen und etwas lockerer trainieren können. Diese Einstellung haben wir nach zwei Minuten gestoppt und gleich wieder angezogen«, erklärte Holtmann. Als letzten Test bestreitet der TuS heute Abend ein Trainingsspiel gegen den Verbandsligisten HSG Spradow.

 Weniger positive Aspekte konnten Spenges Oberliga-Konkurrenten TSG Altenhagen-Heepen und TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck aus dem Kreispokal-Wochenende mitnehmen. Beiden Teams blieb im Finale nur die Zuschauerrolle. Die Jöllenbecker, die am Samstag zum Ligaspiel in Spenge zu Gast sind, schieden in der Endrunde nach Niederlagen gegen Rödinghausen und Brake aus. Ergebnisse, die Heiko Holtmann kaum beschäftigt haben. »Jöllenbeck ist nicht mit dem kompletten Kader angetreten. Deswegen zählt das Abschneiden im Pokal für das Spiel am Samstag überhaupt nicht«, sagte er.

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