Radsport: 55. Silvester-Crossrennen des RC Endspurt an diesem Samstag in Eickum Das Wetter spielt mit

Herford (HK). Das Wetter soll besser werden als zunächst befürchtet. »Am besten trocken und kalt«, wünschen sich die Organisatoren des RC Endspurt Herford für das 55. Silvester-Crossrennen an diesem Samstag in Eickum.

Von Lars Krückemeyer
Quälerei im Schlamm: Yannick Gruner gehört beim 55. Silvester-Crossrennen in Herford-Eickum zum Favoritenkreis in der U23-Klasse.
Quälerei im Schlamm: Yannick Gruner gehört beim 55. Silvester-Crossrennen in Herford-Eickum zum Favoritenkreis in der U23-Klasse.

 Eine sehr geringe Regenwahrscheinlichkeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt dürften laut Vorhersage für gute Bedingungen auf der Strecke am Elisabethsee sorgen. Mehr als 250 Radsportler haben für die 13 Rennklassen gemeldet. Viele von ihnen nutzen das älteste Crossrennen in Deutschland, um weitere Punkte für die Gesamtwertung der Rennserie um den Deutschland-Cup zu sammeln. Bereits am Sonntag folgt die Abschlussveranstaltung in Vechta. Der Endstand wird bei der Nominierung für die Weltmeisterschaft berücksichtigt und gibt die im Crossfahren so wichtige Startaufstellung bei der Deutschen Meisterschaft vor.

 Das besondere Interesse des RC Endspurt gilt natürlich seinen Startern. Im Hauptrennen der Männer-Elite trauen der 2. Vorsitzende Volker Platz und Rennsprecher Henning Tonn U23-Nationalfahrer Yannick Gruner einen Platz auf dem Treppchen zu. »Steffen Müller kann an einem guten Tag in die Top Ten fahren«, sagt Tonn. Philipp Müller, der in Berlin studiert, kehrt für das Rennen nach Herford zurück. Aus der Herforder Radsport-Familie Klemme ist diesmal nur Daniel dabei, der für das exotisch klingende Synergy Baku Cycling Project aus Aserbaidschan fährt.

 Gegen 15.30 Uhr wird der Sieger und Nachfolger des nicht gemeldeten Titelverteidigers Christoph Pfingsten feststehen. Die heimischen Crosser messen sich am Samstag mit einigen deutschen Spitzenfahrern, darunter auch der Führende im Deutschland-Cup, Ole Quast vom Stevens Racing Team. Seine Ambitionen verdeutlicht der Hamburger Rennstall damit, dass er gleich mit acht Fahrern im Elite-Rennen vertreten ist. Insgesamt haben 49 Fahrer gemeldet.

 In der Frauenklasse ab 13.31 Uhr sind nur elf Fahrerinnen am Start, darunter Johanna Müller vom RC Endspurt und die WM-Teilnehmerin Jessica Lambracht (Stevens Racing Team) aus Bielefeld. In den Nachwuchsklassen sind Jacqueline Schäfer (U17) und der Vorjahresdritte Philipp Gohla (U17) vom RC Endspurt aussichtsreich dabei.

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