Fußball-Bezirksliga: VfL Holsen will mit namhaften Zugängen oben mitspielen Große Ziele im Jubiläumsjahr

Bünde (WB). Der VfL Holsen feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Auch sportlich möchte der Klub aus dem Bünder Westen wieder mehr Grund zum Jubeln haben als in der vergangenen Saison und in die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga zurück.

Von Lars Fege
Das Aufgebot des VfL Holsen (hinten von) links: Betreuer Fabian Helsberg, Manuel Schneider, Sebastian Müller, Niklas Kerksiek, Lennard Wüllner, Sino-Maurice Meyerdrees und Torwarttrainer André Placke, (mittlere Reihe von links) Teammanager Tobias Kölling, Jan-Wilhelm Klein, Florian Riemer, Marcel Ebmeyer, Marcel Reetz, Florian Schmale, Trainer Sergej Bartel sowie (vorne von links) Patrick Bulthaup, Jan Henrik Vossenkämper, Yannick Hartmann, Simon Lindsay, Niklas Wüllner, Leonhard Wetsch und Marc Schendzielorz. Es fehlen Daniel Steinkamp, Fabio Serrone, Omar Khaled und Marcel Becker.
Das Aufgebot des VfL Holsen (hinten von) links: Betreuer Fabian Helsberg, Manuel Schneider, Sebastian Müller, Niklas Kerksiek, Lennard Wüllner, Sino-Maurice Meyerdrees und Torwarttrainer André Placke, (mittlere Reihe von links) Teammanager Tobias Kölling, Jan-Wilhelm Klein, Florian Riemer, Marcel Ebmeyer, Marcel Reetz, Florian Schmale, Trainer Sergej Bartel sowie (vorne von links) Patrick Bulthaup, Jan Henrik Vossenkämper, Yannick Hartmann, Simon Lindsay, Niklas Wüllner, Leonhard Wetsch und Marc Schendzielorz. Es fehlen Daniel Steinkamp, Fabio Serrone, Omar Khaled und Marcel Becker. Foto: Lars Krückemeyer

Ab- und Zugänge

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Kader des Bezirksligisten namhaft verstärkt. Besonders freut sich Vorsitzender Michael Schmidt darüber, dass fünf der acht Zugänge in der Vergangenheit bereits das Trikot des VfL getragen haben.

Neben Rückkehrer Sebastian Müller kommt auch Niklas Kerksiek vom Westfalenligisten SV Rödinghausen II. Torwart Yannick Hartmann vom RW Kirchlengern ersetzt den bisherigen Stammkeeper Tim Wächter. Zur Philosophie des Vereins passt, dass der aus der eigenen Jugend stammende Offensivmann Sino Meyerdrees zum Kader hinzustößt.

Das Saisonziel

»Wir möchten eine gute Rolle spielen«, sagt Bartel selbstbewusst, ohne eine genaue Platzierung zu nennen. Zur Kenntnis nahm der 28-Jährige, dass einige Mitbewerber sein Team als Mitfavorit auf den Titel genannt haben.

Michael Schmidt pflichtete dem Übungsleiter bei: »Wir verspüren hier überhaupt keinen Druck. Nach den drei Auftaktspielen wissen wir gleich, wo wir stehen.« Diese sind bekanntlich die Derbys gegen TuRa Löhne, RW Kirchlengern und den TuS Bruchmühlen.

Die Mannschaft

Bartel zeigte sich sehr angetan von seinem Kader und kündigte Veränderungen an. »Wir wollen flexibler werden. Ich kann mit dem vorhandenen Spielerpotenzial mehrere Systeme spielen lassen und auch noch im Spiel reagieren. Das war in der Vergangenheit nicht so.«

Im 22 Spieler umfassenden Kader wird es Konkurrenzkampf geben, jedoch ziehen alle mit. »Die Mannschaft ist charakterlich einwandfrei und sportlich auf einem hohen Niveau«, freut sich Sergej Bartel.

Das Herzstück des Teams, dessen Durchschnittsalter bei 23,5 Jahren liegt, bilden weiter die erfahrenen Spieler wie Marc Schendzielorz, der das Team auch in Zukunft als Kapitän anführen wird, Jan-Henrik Vossenkämper oder Leonhardt Wetsch.

Ein Luxusproblem hat Bartel auf der Torwartposition, wo sich die beiden 21-jährigen Yannick Hartmann und Eigengewächs Simon Lindsay um den Platz zwischen den Pfosten bewerben.

Lage der Liga

Während Sergej Bartel die Leistungsstärke der Bezirksliga in der vergangenen Saison als durchschnittlich bewertet, sieht er diesmal eine »schwere, enge, bärenstarke und nicht einfach zu spielende Liga.«

Dass die Staffel 1 nun wieder mit 16 Mannschaften startet, findet Bartel »überragend«  und verweist auf die in den vergangenen Jahren fehlende Winterpause, als die Liga 17 oder sogar 18 Mannschaften beheimatete.

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