Handball-Verbandsliga: HSG Spradow empfängt Hahlen – CVJM erwartet Jöllenbeck II  Die Deckung soll es richten 

Bünde (BZ). Die Aufgabe wird schwer. Doch das Selbstvertrauen bei den Verbandsliga-Handballern der HSG Spradow ist vor dem Spiel am Samstag gegen den TSV Hahlen groß. Das trifft auch auf den CVJM Rödinghausen zu, der gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II spielt.

Von Gerrit Nolte
Den Schwung vom Sieg in Hüllhorst wollen die Verbandsliga-Handballer der HSG Spradow um Dimitri Rausch (am Ball) nutzen und am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Hahlen möglichst zwei Punkte nachlegen.
Den Schwung vom Sieg in Hüllhorst wollen die Verbandsliga-Handballer der HSG Spradow um Dimitri Rausch (am Ball) nutzen und am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Hahlen möglichst zwei Punkte nachlegen.

HSG Spradow - TSV Hahlen (Sa., 18 Uhr). Natürlich wäre es den Spradowern deutlich lieber gewesen, in der vergangenen Woche keine Zwangspause einlegen zu müssen. Denn nach dem Sieg in Hüllhorst, durch den sich die HSG auf den drittletzten Tabellenplatz verbesserte, ist das Selbstvertrauen groß. »Das merkt man im Training bei jedem einzelnen Spieler. Ich hoffe, dass wir dieses Selbstvertrauen auch mit ins Spiel nehmen können«, sagt Trainer Malte Mischok. »Dann ist auch gegen Hahlen etwas für uns möglich«, fügt der Coach hinzu und schiebt die Favoritenrolle eindeutig dem Tabellenzweiten zu. »Von der Papierform her ist das der Fall. Aber wir haben gezeigt, dass es geht und die Spieler haben vor allem gemerkt, dass etwas möglich ist, wenn sie an sich und ihre Stärken glauben«, sagt Mischok. Mit dem Engagement und der Leidenschaft wie beim 28:25-Erfolg gegen die HSG Hüllhorst vor zwei Wochen müsse seine Mannschaft vor Hahlen keine Angst haben und es sei durchaus etwas für den Aufsteiger machbar. »Aber Hahlen hat eine solide Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern wie Henrik Thielking und einen starken Rückraum«, weiß Mischok. »Aber ich glaube, dass wir da mit unserer 3:2:1-Deckung eine gute Antwort auf die gute Offensive haben«, ist sich der Trainer sicher. Zuversichtlich stimmt ihn auch die Tatsache, dass die Spradower mit dem vollen Kader antreten können. »Es ist ganz wichtig, genug Alternativen auf der Bank zu haben. Die werden uns enorm weiter helfen«, sagt Mischok.

CVJM Rödinghausen - TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II (So., 18 Uhr). Der Auftritt in der vergangenen Woche gegen Hüllhorst brachte dem CVJM neuen Optimismus. »Aber am Sonntag wird es deutlich schwerer als gegen Hüllhorst. Da kommt ein Gegner, der richtig schwer einzuschätzen ist«, sagt Trainer Thomas Berg. »Das gilt nicht nur für die personelle Besetzung, sondern auch für die Spielart.« Optimistisch stimmt den Coach allerdings die gute Leistung seiner Mannschaft in der Vorwoche beim 29:20-Erfolg und die Tatsache, dass Jöllenbeck II in der Regel eine 3:2:1-Deckung spielt. »Das ist eigentlich ihre Grundausrichtung. Und das kommt uns natürlich entgegen«, sagt Berg. Unberechenbar sei bei den Gästen auch Torwart Christian Trittin. »Der kann die Leute schon zur Verzweiflung bringen, hat aber auch Tage, an denen er nichts hält«, sagt Berg. »Aber insgesamt muss man sagen, dass ein Sieg möglich und Pflicht ist, wenn wir unsere Leistung abrufen und konzentriert arbeiten«, sagt Berg.

 Aufgrund der personellen Situation bei den Rödinghausern muss Berg erneut etwas umstellen. Sascha Kampeter und Stefan Listing sind weiterhin nur dosiert einsatzbereit. »Daher teilen sie sich die Position auf Halbrechts«, sagt Berg. Tobias Hellmann (Rückenprobleme) fällt komplett aus, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jens Hellmann (Bindehautentzündung). Dafür ist Mario Mylius zurück. »Daher muss ich umstellen und nehme Martin Glüer wohl in die Mitte«, sagt Berg, der auch wieder den A-Jugendlichen Corbinian Krenz in den Kader holt. Das wird wohl auch bei Nachwuchsspieler Dario Pösse der Fall sein.

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