Handball-Oberliga: SF Loxten dreht 9:13-Pausenrückstand zum 29:27-Sieg in Hamm Nadelstiche und die besseren Trümpfe

Versmold-Loxten  (WB/guf). Revanche für die 25:28-Hinspielniederlage geglückt: Handball-Oberligist SF Loxten hat bei ASV Hamm II mit 29:27 (9:13) einen wichtigen Auswärtssieg ergattert.

Loxtener Jubel in Hamm: Max Schäper, Heiner Steinkühler, Daniel Plum & Co. feiern den Auswärtssieg.
Loxtener Jubel in Hamm: Max Schäper, Heiner Steinkühler, Daniel Plum & Co. feiern den Auswärtssieg. Foto: Nico Seifert

Im ersten Durchgang hatten die Frösche noch mit einer alten Schwäche zu kämpfen: Die Abschlussquote im Angriff stimmte nicht. Den Vier-Tore-Rückstand vom 2:6 konnten die Gäste deshalb bis zur Pause nur vorübergehend verkürzen. Mit 9:13 ging es in die Kabine. Kurioserweise erwies sich eine Umstellung der Abwehr als Schlüssel dafür, dass der Angriff in Hälfte zwei mit 20 Zählern erheblich besser traf. »Wir haben ab Ende der ersten Halbzeit mit einer versetzten 5-1-Deckung gegen Linkshänder Voss-Fels gespielt«, berichtete Trainer Thomas Lay.

Seine Schützlinge mussten damit zwar größere Räume verteidigen. Sie taten dies aber mit vollem Einsatz und der nötigen Konsequenz, sodass die junge Hammer Mannschaft für ihre Tore jetzt mehr arbeiten musste und zu Fehlern gezwungen wurde. »Dadurch haben wir uns Tor um Tor rangearbeitet. Dabei war Paul Blankert ein wichtiger Faktor, weil er mit viel Power auf die Abwehr gegangen ist«, sagte Thomas Lay. Bei seiner Crew wuchs das Selbstvertrauen, nicht zuletzt weil zwei Nadelstiche beim Gegner Wirkung erzielten: Max Harnacke markierte bei 4:6-Unterzahl mit einem Heber von außen das 23:23 (50.) und Max Schäper fing einen Pass ab, traf per Gegenstoß zum 25:25.

Weil auch Chrissi Kalms in der zweiten Halbzeit mehrfach Jan Patzelt in Position brachte und Pascal Welge einige wichtige Bälle parierte, hatte Loxten im Schlussspurt die besseren Argumente, um einen knappen Sieg zu landen.

ASV Hamm: Mechelhoff, Behrens; Pretzewofsky (5), Spiekermann (1), Weigel, Voss-Fels (12/4), Krause, Black (1), Schrage (2), Saalmann (1), Richter (2), Zyska, Jungemann (3), Bihler.

SF Loxten: Welge (bis 20. und ab 40., Plum (20.-40.); Schäper (5), Stinhans (2), Stockmann, Blankert (6), Kalms (4/1), Harting (3/3), J. Patzelt (5), Harnacke (4), Weigel, N. Patzelt, Steinkühler, Meyer.

Zeitstrafen: 3:4 (Harting dritte Zeitstrafe in der 49.); Siebenmeter: 5/4 : 7/4.

Stationen: 0:1, 6:2 (13.), 7:5, 10:6 (24.), 10:8, 12:8, 13:9 – 15:10, 19:15 (38.), 20:18, 22:19 (43.), 22:22 (47.), 24:24 (52.), 26:25 (54.), 26:28 (58.), 27:28, 27:29.

So geht’s weiter: Sa., 24. Februar, 18 Uhr Augustdorf/Hövelhof (H).

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