Handball-Oberliga: Loxtener Lazarett beeinträchtigt Chancen beim Auswärtsspiel in Hamm Es wird wieder ein Kraftakt

Versmold-Loxten  (guf). Bei ASV Hamm II brennt Handball-Oberligist SF Loxten auf Revanche für die Hinspiel-Schlappe in eigener Halle. Doch die Aussicht, beim Tabellennachbarn das Punktekonto auszugleichen, wird erneut durch Personalprobleme beeinträchtigt.

Hinspiel-Schlappe: Beim 25:28 im September ist Loxtens Abwehr mit Marlon Meyer und Heiner Steinkühler oft zu spät gekommen.
Hinspiel-Schlappe: Beim 25:28 im September ist Loxtens Abwehr mit Marlon Meyer und Heiner Steinkühler oft zu spät gekommen. Foto: Gunnar Feicht

An das Hinspiel haben die Loxtener schlechte Erinnerungen: In der Sparkassen-Arena erzielten sie nach 19:17-Führung in den letzten gut 20 Spielminuten nur noch sechs Tore und kassierten gegen den Talentschuppen des Zweitligisten leistungsgerecht eine 25:28-Niederlage. Das passt zur Gesamtbilanz der Hammer Reserve, die auswärts mit 10:4 Punkten bisher deutlich besser ausgesehen hat als daheim (4:12). In eigener Halle musste ASV II allerdings auch schon gegen TSG Bielefeld, Gladbeck und Spenge antreten.

In Hamm und eine Woche später gegen Augustdorf/Hövelhof will seinerseits Loxten unbedingt punkten, »damit wir mit einem kleinen Polster in die schweren Spiele in Soest, gegen Gladbeck und bei LIT gehen können«, sagt Trainer Thomas Lay. Der Personalbestand ist allerdings wieder mal erheblich eingeschränkt: Timo Menger (schwere Fußprellung) wird ausfallen, Marlon Meyer (Schulter) im Angriff ebenfalls. »Bei ihm geht es maximal in der Abwehr«, sagt Lay. Marian Stockmann laboriert an einer Wadenverletzung, bei Chrissi Kalms zwickt die Achillessehne – in beiden Fällen »Einsatz sehr fraglich«.

Trotzdem wollen sich die Loxtener durchbeißen. Lay: »Hamm hat extrem agile Rückraumspieler, die sehr geschickt die Räume in der Breite und Tiefe nutzen und auch unter Druck immer handlungsfähig bleiben. Das müssen wir effektiver stören als im Hinspiel.«

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