Erster Tag der Hallenmasters-Vorrunde: Español Versmold nach »Krimi« in der Endrunde Häger souverän – SCP verspielt ein 2:0

Altkreis (WB/hosh/paul). In den beiden ersten beiden Vorrundengruppen des Altkreis-Hallenmasters haben sich die Favoriten durchgesetzt: Fußball-Landesligist SC Peckeloh (als Titelverteidiger) und Bezirksligist SV Häger sind beim Turnier in Versmold als Gruppensieger in die Endrunde eingezogen.

Durchgezogen: Hesselns Hakan Kibar gegen Peckelohs Mahmut Tur.
Durchgezogen: Hesselns Hakan Kibar gegen Peckelohs Mahmut Tur. Foto: Nico Seifert

Gruppe 1

Dementsprechend zufrieden war Hägers Spielertrainer Frederic Kollmeier: »Wir haben kaum Fehler gemacht und so die Gegner auch nicht zu Toren eingeladen. So hat sich dann unsere Qualität durchgesetzt.« Nur der Ausfall von Pascal Hofbüker nach dem zweiten Spiel (Wadenverletzung) überschattete den guten Auftritt.

Im Duell um den zweiten Platz setzte sich etwas überraschend B-Ligist SG Oesterweg durch. Grundstein für den Sprung ins Viertelfinale am Mittwoch war der 3:1-Erfolg im ersten Spiel über den TSV Amshausen. Gegen die Spvg. Versmold im dritten und letzten Auftritt reichte den Mannen von Trainer Björn Mittendorf somit ein 2:2 für den Einzug in die Finalrunde. »Wir haben uns nicht überragend präsentiert, sind aber als klassentiefstes Team in der Gruppe weitergekommen«, freute sich Mittendorf.

A-Kreisligist Versmold, der vergangene Woche noch die Spvg. Steinhagen mit 6:1 beim Dachser-Cup in Dissen weggeblasen hatte, schied als Dritter mit nur zwei Punkten aus. Trainer Patrick van der Sanden konnte das Ausscheiden dennoch verkraften: »Natürlich ist es schade, aber wir hatten heute schon große Personalprobleme. Am Finaltag wäre es noch schlimmer geworden.« Amshausens Fabian Fregin, der Trainer Meik Tischler vertrat, nahm das Ausscheiden ebenfalls gelassen: »Wir haben uns nicht abschießen lassen, und am Ende wären wir mit etwas Glück sogar weitergekommen.«

Gruppe 2

Titelverteidiger SC Peckeloh setzte sich einzig aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Türk Sport Steinhagen als Gruppenprimus durch. Dabei holte Türk Sport im Spiel um den Gruppensieg sogar einen 0:2 Rückstand auf, bei dem vor allem Eren Deli (bisher insgesamt vier Turniertore) für die Höhepunkte sorgte. Zweimal nagelte er den Futsal-Ball unerreichbar in den rechten Torwinkel. Vor dem Ausgleich »tunnelte« er zudem Alban Shabani an der Bande. »Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung. Der Auftritt gegen Peckeloh gibt uns noch mal Mut für die Endrunde«, freute sich Steinhagens Coach Ergün Deli.

Peckelohs Markus Kleine-Tebbe zeigte sich mit dem Auftritt seines Teams gegen FC Türk Sport weniger versöhnlich: »Wir haben zu wenig Druck ausgeübt und Steinhagen hat das super gemacht. So eine Leistung ist aber nicht unser Anspruch, vorne haben wir zu viel ›Larifari‹ gespielt. So wird es eng mit der Titelverteidigung.« Im Duell mit Español Versmold hatten die Peckeloher offenbar zu viel von ihrem Torhunger gestillt: Mit 10:0 erzielten sie gegen den C-Ligisten das einzige zweistellige Resultat des ersten Tages.

Hoch her ging es zwischen der SG Hesseln und Español im letzten Gruppenspiel. Bei einem Unentschieden wären beide raus gewesen, doch Versmolds Oswaldo Fernandez Garcia gelang 26 Sekunden vor Ende der 5:4-Siegtreffer. »Sportlich haben wir es nicht verdient, aber wir haben bis zum Schluss gekämpft. Wir freuen uns sehr«, fasste Español-Trainer Joel Quintana zusammen. »Wir hatten eine große Chance auf die Endrunde, haben sie aber nicht genutzt«, zeigte sich Hesselns Brian Payne enttäuscht. Español steht als besserer Gruppendritter des ersten Tages im Viertelfinale.

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