Verler Torhüter Robin Brüseke ist für das »Kacktor des Jahres« nominiert Jagd auf den goldenen Klodeckel

Verl  (WB). 18, 19, 20 – drin! Erinnern Sie sich noch an das kuriose Blitz-Eigentor von Robin Brüseke? Der Torhüter des Fußball-Regionalligisten SC Verl hatte sich am Karnevalssamstag des vergangenen Jahres beim Heimspiel gegen den Bonner SC nach 21 Sekunden den Ball mit einer Pirouette ins eigene Tor bugsiert. Jetzt steht der kuriose Treffer des 24-Jährigen zur Wahl für das »Kacktor des Jahres« 2017.

Von Christian Bröder
Zu spät: Torhüter Robin Brüseke ist am 25. Februar 2017 ein kurioses Eigentor unterlaufen.
Zu spät: Torhüter Robin Brüseke ist am 25. Februar 2017 ein kurioses Eigentor unterlaufen. Foto: Wolfgang Wotke

Unter den Fernseh-Zuschauern der WDR-Sendung »Arnd Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs« war das 0:1 für die Bonner mit 68,3 Prozent bereits zum »Kacktor des Monats« Februar gewählt worden. Zur Belohnung erhielt der Pechvogel mit dem obligatorischen Klodeckel »ein schönes Andenken für eine Kacksituation«, wie der Keeper aus Schloß Holte-Stukenbrock damals sagte.

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Das Ganze ist ja nur noch eine Gag-Aktion und die verlorenen Punkte aus dem Spiel interessieren jetzt auch nicht mehr.

Robin Brüseke

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Mittlerweile kann Brüseke drüber lachen: »Das Ganze ist ja nur noch eine Gag-Aktion und die verlorenen Punkte aus dem Spiel interessieren jetzt auch nicht mehr.« Die Einladung zu einem Kurs von Tanzlehrer Franz Kölsch, der das Pirouetten-Tor benotet hatte, hat Brüseke noch nicht wahrgenommen. »Falls sie noch steht, kann man drüber reden«, lacht er.

Im Voting lag Brüseke mit 18,1 Prozent an der Spitze

Seine Freunde voten derweil fleißig für den Jahrestitel. Mit Erfolg: Am Mittwoch lag Robin Brüseke unter zwölf Kandidaten, darunter auch Ex-Wiedenbrücker Moritz Kickermann (Hamm), mit 18,1 Prozent vorne.

Und was ist der Preis für das Kacktor des Jahres? »Es gibt einen vergoldeten Klodeckel. Vielleicht hauen wir zusätzlich eine Überraschung raus«, sagt Dominik Dünwald von der Zeigler-Redaktion.

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