Oberligist TV Verl siegt 34:23 bei Westfalia Kinderhaus DHB-Pokal rückt näher

Verl (WB). Das Oberliga-Heimspiel gegen den TV Oerlinghausen am Freitag (20 Uhr) wird für die Handballerinnen des TV Verl nicht zum Kaltstart. Bereits am Dienstag hat die Mannschaft von Trainer Falk von Hollen erfolgreich ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2018 bestritten.

Von Christian Bröder
Josephine Löbig (rechts) und der TV Verl sind am Dienstag in die dritte Runde im HVW-Pokal spaziert.
Josephine Löbig (rechts) und der TV Verl sind am Dienstag in die dritte Runde im HVW-Pokal spaziert. Foto: Wolfgang Wotke

Durch das 34:24 (20:14) in der zweiten Runde des Westfalenpokals beim Verbandsliga-Zweiten SC Westfalia Kinderhaus ist das Team vom Ölbach der Teilnahme am DHB-Pokal einen Schritt näher gerückt.

»Voraussichtlich Ende März findet die Endrunde in einer Vierergruppe statt, deren Sieger dann dafür qualifiziert ist«, erklärt von Hollen. Der 38-Jährige sieht zu Wochenbeginn trotz strapaziöser Anfahrt im Münsterland einen dominierenden TVV, der sich über 9:5 (12.) und 11:9 (17.) schon zur Pause auf 20:14 absetzt.

»Man konnte merken, dass sich uns spielerisch, strategisch und vom Teamspirit her unterlegen sind«, so von Hollen, der neben den Langzeitverletzten Chiara Zanghi und Dana Kinkel (beide Kreuzbandverletzungen) auch auf die beruflich verhinderte Jasmin Zimmermann verzichten musste. Tabea Werneke setzte der Coach nach ihrer Schulterverletzung aus dem Kreispokal in der Abwehr ein, wobei er in der Defensiv-Leistung das Haar in der Suppe fand.

»14 Gegentore sind zu viele, ansonsten war es okay«, so von Hollen. In der dritten Runde sieht er die Seinen in der Außenseiterrolle, da mit Netphen schon einer starke Ligakonkurrent als Gegner feststeht, der mit der Verpflichtung der bundesliga-erfahrenen Franziska Haupt für einen Paukenschlag gesorgt hat.

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