SC Wiedenbrück verpflichtet Ex-Bundesligaprofi Daniel Brinkmann (30) Rentenvertrag bis 2021

Rheda-Wiedenbrück (WB). Die Bestätigung Burckhard Kramers als Vorstandsmitglied des SC Wiedenbrück während der Jahreshauptversammlung im Gasthof Jägerheim am Mittwoch gilt als reine Formsache. Geht es nach ihm, bleibt er mindestens genauso lange wie Ex-Bundesligaprofi Daniel Brinkmann (30), der am Dienstag beim Fußball-Regionalligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterzeichnet hat.

Von Christian Bröder
Im Mittelpunkt: Der 30-jährige Daniel Brinkmann (Mitte) löst am Dienstagnachmittag seinen Vertrag bei Arminia Bielefeld auf. Etwa drei Stunden später wird er von Burckhard Kramer (links) und Alexander Brentrup als Neuzugang des SC Wiedenbrück vorgestellt.
Im Mittelpunkt: Der 30-jährige Daniel Brinkmann (Mitte) löst am Dienstagnachmittag seinen Vertrag bei Arminia Bielefeld auf. Etwa drei Stunden später wird er von Burckhard Kramer (links) und Alexander Brentrup als Neuzugang des SC Wiedenbrück vorgestellt. Foto: Wolfgang Wotke

»Das sind viereinhalb Jahre. Danach gehen Daniel und ich zusammen ins Fußball-Rentnerdasein«, scherzt Kramer während der lockeren Präsentation des aus Horn-Bad Meinberg stammenden Mittelfeldspielers im Vereinsheim. Nur drei Stunden zuvor hat Brinkmann, der in Begleitung seiner Frau Maylin sowie der Kinder Mats (2) und Lea (1) erschienen ist, seinen Vertrag bei Zweitligist Arminia Bielefeld aufgelöst .

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Zuletzt war ich unzufrieden mit der Situation. Ich spiele Fußball, weil ich auf dem Platz stehen und nicht auf der Tribüne sitzen will

Daniel Brinkmann

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»Für mich als gebürtigen Ostwestfalen war es etwas Besonderes, dort zweieinhalb Jahre sein zu dürfen. Zuletzt war ich aber unzufrieden mit der Situation. Ich spiele Fußball, weil ich auf dem Platz stehen und nicht auf der Tribüne sitzen will. Ich hätte auch die Möglichkeit gehabt, in der 3. Liga unterzukommen, aber ich wollte gerne in der Region bleiben und Wiedenbrück hat sich sehr um mich bemüht«, erklärt der Lipper, der auch dem SC Verl, Paderborn sowie Rödinghausen angeboten worden sein soll, zu den Beweggründen für seinen Wechsel in die zwei Klassen tiefere 4. Liga.

2011 mit Augsburg in der 1. Bundesliga – 2015 Pfeiffersches Drüsenfieber

Er selbst hat schon viel erlebt, Höhen wie Tiefen durchgemacht: 2011 ist Daniel Brinkmann mit dem FC Augsburg in die 1. Bundesliga aufgestiegen, in der er 14 Einsätze sowie ein Tor verbucht hat. 142 Mal ist er in der 2. Liga aufgelaufen – unter anderem für den SC Paderborn, Alemannia Aachen oder Energie Cottbus.

Von der Lausitz hat es ihn 2014 in seine ostwestfälische Heimat gezogen, wo er seitdem 35 Pflichtspiele für Arminias 1. Mannschaft (3. Liga, DFB-Pokal) sowie 13 Partien für die U 23 absolviert hat. Ein Jahr später ist der Mittelfeldmann mit der blonden Mähne an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt. »Das hat mich leider etwas aus dem Tritt gebracht«, gesteht Brinkmann, der in der Hinrunde 2016/17 keine Partie für die DSC-Profis gemacht und nur sechs Mal für die U 23 gespielt hat.

Folgt mit fast 31 Jahren, Brinkmann hat am Sonntag Geburtstag, nun der Neuanfang? »Ich würde dem Ganzen nicht diese Dramaturgie geben, aber ich brauchte etwas Neues. Eigentlich bin ich im sehr guten Fußballalter. Ich hatte nur das Pech, zum falschen Zeitpunkt krank gewesen zu sein«, sagt der Neu-Wiedenbrücker.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 25. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Kommentare

Danke für die gute Zeit beim DSC

Wenn man das Foto so ansieht, hat man nicht gerade den Eindruck,
dass Brinkmann gerne gewechselt ist. Glücklich sieht anders aus.
Ganz anders der Geldwerfer Kramer, mit seinen peinlichen Auftritten.
Immer wieder einen Kopfschüttler wert.

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