SC Verl trainiert wieder – »Golos« Zukunft offen – Haeder noch nicht fit Gutes Gefühl, gesunde Skepsis

Verl (WB). Die Winterpause ist vorbei und Präsident Raimund Bertels (49) ist aus dem Skiurlaub zurück. Mit einem »guten Gefühl« die wirtschaftliche Zukunft betreffend und wachsam, was die sportliche Situation der 1. Mannschaft des SC Verl angeht. Die hat gestern Mittwochnachmittag die Vorbereitung für den zweiten Saisonteil in der Fußball-Regionalliga West aufgenommen – unter Trainer Andreas Golombek.

Von Christian Bröder
Wiedersehensfreude: Trainer Andreas Golombek begrüßt am Mittwochnachmittag im Kabinentrakt der Sportclub-Arena die Fußballer des SC Verl zum Trainingsauftakt. Auf Matthias Haeder, hier beim Handschlag, wird er noch eine Weile verzichten müssen.
Wiedersehensfreude: Trainer Andreas Golombek begrüßt am Mittwochnachmittag im Kabinentrakt der Sportclub-Arena die Fußballer des SC Verl zum Trainingsauftakt. Auf Matthias Haeder, hier beim Handschlag, wird er noch eine Weile verzichten müssen. Foto: Ralf Weber

Ob der 48-Jährige auch über den Sommer hinaus das sportliche Sagen an der Poststraße hat, bleibt auch gestern offen. Das obligatorische Vier-Augen-Gespräch, dass der 1. Vorsitzende und der Trainer, dessen Vertrag am 30. Juni endet, für eine Vertragsverlängerung in der Regel führen, steht noch aus.

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Sicher habe ich in Verl dreieinhalb schöne Jahre gehabt. Ich muss hier auch nicht weg. Aber man hat Ziele und deren Realisierung ist hier nicht möglich.

Andreas Golombek

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»Wir sehen zu, dass wir die Jungs fit kriegen und vernünftig in die Serie kommen. Dann sprechen wir«, erklärt Golombek. Fakt sei aber auch, dass er seinen Fußballlehrerschein im März erfolgreich abschließen will und sich ihm dadurch neue Perspektiven eröffnen würden. »Den mache ich ja nicht, um nach Spexard zu wechseln. Wenn morgen ein Verein aus der 3., 2. oder 1. Liga anruft, werde ich mit Sicherheit nicht sagen, dass ich nicht kann. Sicher habe ich in Verl dreieinhalb schöne Jahre gehabt. Ich muss hier auch nicht weg. Aber man hat Ziele und deren Realisierung ist hier nicht möglich«, wird Golombek konkret. Zumindest, solange es finanziell nicht in eine andere Richtung laufen würde. Es klingt zwar vieles nach Abschied, doch vorrangig gilt das Interesse des Ex-Profis Verl und der aktuellen Spielzeit.

Fast alle Leistungsträger sind »auf der sicheren Seite«

Vor Saisonbeginn hatte es eine Etatkürzung für den Gesamtverein um zehn Prozent gegeben. Weitere finanzielle Einschnitte, auch durch den auslaufenden Vertrag mit Alulux, hofft Raimund Bertels umgehen zu können. »Wir führen sehr, sehr positive Gespräche. Die Situation sieht erheblich besser aus, als ich es noch während der Jahreshauptversammlung geschildert habe. Unser Ziel ist es, den Etat zu halten«, erklärt der SCV-Boss. Bei den Personalplanungen hinsichtlich der Saison 2017/18 hat der Verein einmal mehr gute Vorarbeit geleistet. Man befände sich in der glücklichen Situation, so Bertels, durch viele bestehende Verträge (unter anderem Schmidt, Stöckner, Schröder, Geisler, Maier, Veselinovic, Haeder, Mikic, Großeschallau) »fast alle Leistungsträger auf der sicheren Seite« zu haben.

Einer von ihn ist noch das Sorgenkind: Spielgestalter Matthias Haeder plagt nach OP und drei Wochen an Krücken die Ferse.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 12. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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