Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen verliert 32:38 gegen HSG Spradow Wille ja – Kraft nein

Steinhagen  (WB). Mittelmäßiger Abschluss einer mittelmäßigen Verbandsliga-Saison: Spvg. Steinhagens Handballer haben sich mit einem 32:38 (18:17) gegen HSG TuS/EK Spradow in die Sommerpause verabschiedet.

Von Sören Voss
Vor seinem Wechsel zu SF Loxten hat Simon Schulz noch einmal mit acht Treffern überzeugt.
Vor seinem Wechsel zu SF Loxten hat Simon Schulz noch einmal mit acht Treffern überzeugt. Foto: Sören Voss

Wie schon beim 33:38 gegen Bergkamen mussten die Gastgeber erneut auf mehrere Stammkräfte verzichten und wie vor zwei Wochen brach das Steinhagener Rumpf-Aufgebot nach ordentlichem Beginn in Führung liegend in der Schlussphase des Spiels erneut ein.

Zunächst war es ein Duell der Tabellennachbarn auf Augenhöhe: In der 21. Minute besorgte Jonas Maiwald noch das 17:13 für Steinhagen. Nach Simon Schulz’ Treffer zum 20:19 (37.) kam von der Spvg. aber nicht mehr viel, Spradow zog innerhalb von sechs Minuten auf 25:20 davon.

Das Cronsbach-Team war vor 150 Zuschauern durchaus gewillt, seinen Abgängen einen Erfolg zum Abschluss zu ermöglichen. Schulz (Loxten), Thoren Höner (zurück nach Jöllenbeck), Christoph Lewanzik (Dritte Mannschaft) sowie Jung-Vater Sebastian Brüggemeyer (Ehefrau Anne brachte am Montag Töchterchen Thea zur Welt) waren vor dem Anpfiff mit Foto-Collagen verabschiedet worden. Bei ihrem letzten Heim-Auftritt fehlte der Spvg. letztendlich die Kraft, um den Gästen in der intensiven Schlussphase auf den Fersen zu bleiben. Speziell die Kreise des überragenden Mittelmannes Daniel Danowsky, der 16/6 Mal einnetzte, vermochten die Steinhagener überhaupt nicht einzuengen.

»Wir wussten eigentlich ziemlich genau, was er macht. Wenn aber die Kraft fehlt und du gegen ihn zu spät kommst, hast du keine Chance«, analysierte Steinhagens Trainer Torben Gottsleben, der mit dem Auftritt insgesamt betrachtet aber nicht unzufrieden war. Simon Schulz hätte sich natürlich lieber mit einem Sieg in Richtung Loxten verabschiedet: »In der ersten Halbzeit hat noch viel geklappt, danach fehlte einfach die Luft.«

Spvg. Steinhagen: Brüggemeyer, Köhne; Y. Peperkorn (2), Lewanzik (1), Maiwald (6), Lünstroth (1), Vogel (8), R. Kasper (5), Höner, Schulz (8/3), K. Kasper (2), M. Blankert.

HSG TuS/EK Spradow: Halstenberg, Schnatmeyer; Danowski (16/6), Vogt (4), Fischer (2), Frederking (6), Niermann, Langer, Stöhr, Drosdow (1), Hellmann (1), Borcherding (3), Iffland (5).

Zuschauer: 150 – Zeitstrafen: 3:1

Stationen: 3:3 (6.), 9:9 (11.), 17:13 (22.), 18:17 (HZ), 20:19 (37.), 20:25 (43.), 25:29, 29:33 (54.), 32:38.

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