Handball-Verbandsliga: Skiurlaub verschärft Steinhagens Personalnot in Altenbeken Neue Gesichter müssen Ausfälle ersetzen

Steinhagen (WB/guf). Seit dem 22. Oktober wartet Spvg. Steinhagen vergeblich auf einen Sieg. Zum Rückrundenauftakt trifft der Handball-Verbandsligist bei HSG Altenbeken/Buke auf einen Gegner, der die Punkte mindestens ebenso dringend braucht.

Lennart Philipp aus der zweiten Mannschaft hilft aus: Gegen Altenbekens Riesen mit Gardemaß wartet auf den Rückraumspieler eine schwierige Aufgabe.
Lennart Philipp aus der zweiten Mannschaft hilft aus: Gegen Altenbekens Riesen mit Gardemaß wartet auf den Rückraumspieler eine schwierige Aufgabe. Foto: Gunnar Feicht

Als Tabellenzehnter (11:13 Punkte bei einem Spiel Rückstand) tritt die Spvg. beim -elften (9:17) an – ein Duell zweier Teams, die mit erheblich höheren Erwartungen in die Saison gestartet waren. Mit einem 30:28-Erfolg wie im Hinspiel wären die Gäste in ihrer aktuellen Situation hochzufrieden. Denn zur Punkteflaute gesellt sich diesmal Personalnot: Neben Verletzungen führt der alljährliche Skiurlaub der Steinhagener Handballer zu etlichen Ausfällen. Kevin und Robin Kasper, Sebastian Brüggemeyer, Christoph Lewanzik und Fabian Karnath fehlen, Jan Phillip Lindemann ist weiterhin angeschlagen. Dem Wunsch auf Verlegung hat die HSG (alle Mann an Bord) nicht zugestimmt.

Trainer Torben Gottsleben: »Auch wenn es für uns um viel geht, können wir unter diesen Umständen eigentlich unbefangen ins Spiel gehen. Um Samstag zu gewinnen, muss schon alles stimmen. Vor allem müssen wir in puncto Kampf und Konzentration 60 Minuten voll am Ball bleiben, bei Rückschlägen dürfen die Köpfe nicht runter gehen.« Torben Fischedick, Lennart Philipp, Joshua Wagner, Raimund Barton und voraussichtlich auch Steffen Thiede schließen die Lücken.

Die HSG besiegte im neuen Jahr den Tabellenzweiten Harsewinkel 34:26 und machte zuletzt dem ungeschlagenen Tabellenführer LIT II gehörig zu schaffen. Bis zum 32:32 (56.) hielt der Außenseiter die Partie völlig offen, leistete sich dann überhastete Aktionen mit einfachen Fehlern, die der clevere Gegner zum 36:34-Sieg ausnutzte. Deutliche Parallelen zu den jüngsten Auftritten der Spvg. die in den vergangenen vier Partien dreimal mit einem Tor Differenz verlor und einmal unentschieden spielte. Altenbekens Trainerfuchs Detlef Rauchschwalbe ist zuversichtlich: »Das ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen. Wir werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.