Frauenfußball-Kreisliga A: VfB gewinnt 3:0 gegen SuS Enniger – SG Sende/Verl verliert Den Aufstieg fest im Blick

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Damen des VfB Schloß Holte haben durch einen 3:0-Sieg im letzten Spiel ihre Saison gekrönt und ihr Ziel erreicht: sie spielen nun in der Aufstiegsrunde. Die SG Sende/Verl beendet die Saison auf Platz zehn.

Von Carina Teckentrup
VfB-Damen feiern ihren zweiten Platz nach dem letzten Saisonspiel gegen SuS Enniger. Trainer Andreas Bökenkamp (unten rechts) jubelt nass mit.
VfB-Damen feiern ihren zweiten Platz nach dem letzten Saisonspiel gegen SuS Enniger. Trainer Andreas Bökenkamp (unten rechts) jubelt nass mit. Foto: Carina Teckentrup

VfB Schloß Holte – SuS Enniger 3:0 (2:0). »Das Ziel ist der Aufstieg«, sagt VfB-Trainer Andreas Bökenkamp, nachdem seine Damen ihm zur Feier des Tages den Eimer mit Wasser, der zur Abkühlung am Spielfeldrand steht, über den Kopf schütten. »Die Mannschaft hat voll überzeugt«, freut er sich klatschnass über den Sieg gegen den mittlerweile auf den fünften Platz abgerutschten SuS Enniger.

Bökenkamps Team setzt am Sonntag den Gast an der Oerlinghauser Straße unter Druck. Enniger steht zunächst gut mit einer dichten Abwehrkette, die bis zur 38. Minute hält. Einen Pass von Jessica Löffler platziert Mittelstürmerin Klara Loisa Dresselhaus aus 14 Metern zum 1:0 (38.) im Tor der Gäste. Anschließend erhöht der VfB noch einmal das Tempo. Nach weiteren drei Minuten schlägt Alina Brune nach einem genauen Pass von der souverän aufspielenden Kristina Erichlandwehr zum 2:0 (41.) zu. »Ein Hammerschuss«, lobt Bökenkamp.

In der zweiten Hälfte wird das Spiel kampfbetont und härter. »Meine Mannschaft ließ sich von der besprochenen nicht Linie abbringen und hat spielerisch und kämpferisch überzeugt«, sagt der Trainer.

Jana Romantschuk verwandelt kurz vor dem Abpfiff aus 25 Metern einen Freistoß direkt in den Winkel zum 3:0-Endstand (88.). »Wir haben am Feiertag trainiert und da war von der Motivationslage, der hohen Konzentration und dem starkem Abschlussspiel für mich spürbar: Sonntag wird’s ein Sieg«, sagt Bökenkamp, der mit seinem Gespür richtig liegt.

»Dass wir jetzt die Aufstiegsrunde erreicht haben, ist das Ergebnis von kontinuierlichen Trainingseinheiten, vielen Gesprächen und taktischen Vorgaben, die meine Mannschaft wirklich sehr gut umgesetzt hat. Trainer und Mannschaft sind nicht immer einer Meinung, das ist auch gut so«, sagt der VfB-Coach.

»Wir haben noch Luft nach oben. Dass die Mädels Spaß haben und zufrieden sind, drückt sich auch immer wieder in der hohen Trainingsbeteiligung aus«, freut sich Bökenkamp. Er bleibt dem VfB auch in der kommenden Saison erhalten, obwohl er zwei Angebote aus der Landesliga erhalten hatte.

»Die Mannschaft möchte, dass ich bleibe. Ich bin seit sieben Jahren beim VfB und fühle mich hier sehr wohl. Meine Mannschaft, das Trainerteam und alle Beteiligten haben gemeinsame Ziele haben, die es zu realisieren gilt«, freut sich Bökenkamp auf seine Zukunft bei den Holter Löwen.

FC Sürenheide – SG Sende/Verl 4:0 (0:0). »Es war nicht so schlimm, wie das Ergebnis aussieht«, sagt der Trainer der Spielgemeinschaft, Lars Pankoke. Lange können seine Damen die Null halten, haben durch Annalena Risse in der 35. Minute sogar eine Chance, die aber am Pfosten verendet.

Doch die Halbzeitpause erhöht sich auf mehr als 30 Minuten und nach einer Verletzung von Sarah Göktas, die kurz nach Beginn der zweiten Hälfte unglücklich auf den Rücken fällt und ausgewechselt werden muss, ist die Chancengleichheit dahin.

Kurz zuvor trifft eine SG-Spielerin noch die Latte des Sürenheider Tores. »Achim Schnatmann und ich haben uns um die Spielerin gekümmert«, berichtet Pankoke. Göktas ist glücklicherweise nur leicht verletzte. Beide Trainer können somit kaum eingreifen und das 1:0 (60.) fällt per Kopfball für den FC.

»Dann waren die Köpfe unten und es fing auch noch an zu gewittern«, sagt Pankoke. Die Türen für den FC sind geöffnet, der innerhalb von vier Minuten zum 4:0 (77., 79., 81.) nachlegt. Die SG Sende/Verl beendet die Saison mit 20 Punkten auf Platz zehn.

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