Fußball-Landesliga: VfB Schloß Holte empfängt VfL Holsen Sportliche Revanche

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Wir haben etwas gutzumachen«, lautet die Botschaft. André Koslowski, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Schloß Holte, möchte sich die verlorenen Punkte aus dem Hinspiel gegen den VfL Holsen zurückholen.

Von Carina Teckentrup
Stefan Elfers (rechts), hier im Spiel gegen den SC Vlotho, wird vermutlich auch gegen den VfL Holsen wieder für den VfB auf dem Platz stehen. Koslowski lobt den 31-jährigen Mittelfeldmann als »guten Ballverteiler«.
Stefan Elfers (rechts), hier im Spiel gegen den SC Vlotho, wird vermutlich auch gegen den VfL Holsen wieder für den VfB auf dem Platz stehen. Koslowski lobt den 31-jährigen Mittelfeldmann als »guten Ballverteiler«. Foto: Patrick Pollmeier

Was war passiert? Der VfB lag im Hinspiel gegen den aktuellen Tabellenfünften seit der 60. Minute mit 1:0 in Führung, als noch in der 93. Minute das 1:1 nach einer Ecke fiel. »Nach einem klaren Handspiel«, sagt Koslowski: »Das hat uns zwei Punkte gekostet. Dafür werden wir uns sportlich revanchieren.«

Dafür muss die Mannschaft von Trainer Daniel Bartke allerdings erst einmal zwei Hürden nehmen. »Wir müssen endlich mal über drei bis vier Spiele eine konstante Leistung zeigen«, fordert Koslowski. Während er den Spielen gegen den SC RW Maaslingen und die Spvg. Steinhagen ein »gut bis sehr gut« attestiert, war der Co-Trainer mit dem Spiel gegen den SC Vlotho nicht zufrieden: »Not gegen Elend« lautete sein Urteil.

Damit soll nun Schluss sein. Neben der für den VfB wichtigen Konstanz fiel die Mannschaft in den letzten beiden Spielen noch durch Müdigkeit in den Anfangsminuten auf. »Gegen Steinhagen und Vlotho haben wir die ersten Minuten verschlafen.« So fielen die Treffer für den jeweiligen Gegner in der vierten beziehungsweise sechsten Minute.

Auch hier sieht Koslowski seine Jungs in der Pflicht: »So etwas darf am Sonntag gegen Holsen nicht passieren. Wir müssen von Anfang an hellwach sein.« Er ist sich sicher: sollte das Team den Wunsch nach Beständigkeit und Wachsamkeit beherzigen, dann wird der VfB auch punkten. »Die Mannschaft hat schon oft gezeigt, dass sie Fußball spielen kann.«

Woran die mangelnde Konstanz liegt, kann Koslowski auch nicht sagen. »Vielleicht ist es eine Kopfsache. Das muss die Mannschaft selbst beantworten – am besten mit Toren und Punkten«. Die Voraussetzungen dafür sind auf VfB-Seite gut. In der Woche haben einige Spieler rumgekränkelt, aber richtig erwischt scheint es keinen zu haben. »Noch hat sich niemand abgemeldet«, sagte Koslowski am Freitag und geht davon aus, am Sonntag aus den Vollen schöpfen zu können.

Ob das Spiel dabei wie angesetzt auf Rasen stattfindet, stand am Freitag noch nicht fest. »Unser Platzwart hält den Rasen noch für unbespielbar. Der Frost kommt ja jetzt erst aus dem Boden. Die Begehung findet allerdings erst noch statt«, so Koslowskis Stand am Freitag.

Er würde allerdings den Kunstrasenplatz bevorzugen. »Der Mannschaft ist das egal. Ich spiele allerdings immer gerne dort, wo wir auch vorher trainiert haben«, so Koslowski. Der VfB steht aktuell mit 18 Punkten auf dem zwölften Rang der Landesliga. Mit einem Sieg käme der VfB bis auf zwei Punkte an den SC Verl II auf dem elften Platz heran. Dessen Spiel gegen den TuS Tengern wurde abgesetzt.

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