Basketball: FC Stukenbrock Wombats gewinnen gegen BBG Herford 4 mit 53:43 Wombats endlich Spitzenreiter!

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die FC Stukenbrock Wombats haben ihr Heimspiel gegen die BBG Herford 4 mit 53:43 (9:9; 18:14; 10:9; 16:11) gewonnen. Mit dem siebten Sieg in Folge konnten die Kreisliga-Basketballer endlich mit Topkonkurrent TuSpo Rahden gleich ziehen und den ersten Tabellenplatz einnehmen. Denn den direkten Vergleich mit den Rahdenern konnte der FCS gewinnen.

Von Carina Teckentrup
Robin Formanski (Trikotnummer 24) kämpft sich durch die Defensive der Herforder. Er holte zusammen mit Paul Dreßler (Trikotnummer 13) die meisten Zähler gegen die Herforder (Formanski 12 Punkte, Dreßler 19 Punkte).
Robin Formanski (Trikotnummer 24) kämpft sich durch die Defensive der Herforder. Er holte zusammen mit Paul Dreßler (Trikotnummer 13) die meisten Zähler gegen die Herforder (Formanski 12 Punkte, Dreßler 19 Punkte). Foto: Carina Teckentrup

Das Spiel gegen den Tabellensiebten Herford war jedoch kein Spaziergang. Die Wombats taten sich gegen den aktuellen Tabellensiebten schwer und entschieden erst im letzten Viertel das Spiel für sich.

Mit Hans-Werner Schapansky, Paul Dreßler, Moritz Pohlmann, Philip Snelting und Robin Formanski ging es ins Spiel. Zunächst fanden die Wombats gut in die Partie und setzten sich mit 5:0 ab (3. Minute). Dann kam Herford ins Spiel und glich postwendend aus. Es entwickelte sich ein punktearmes, aber offenes Spiel. Mit 9:9 ging es ins zweite Viertel.

Beide Teams punkteten

Das Viertel begann ausgeglichen, Körben fielen auf beiden Seiten im Wechsel. Die Herforder punkteten durch einen kleinen Lauf und gingen 20:16 in Führung (14.). »Doch wir ließen uns nicht abschütteln«, sagt Pascal Lideck, Pressesprecher der Wombats. Der FCS legte einen 9:0-Lauf hin und drehte dadurch das Spiel. Es blieb aber weiter spannend. Mit einer knappen 27:23 Führung ging es in die Halbzeit.

»Das Team war engagiert und hielt Herford defensiv in Schach. Jedoch war die offensive Chancenauswertung überhaupt nicht zufriedenstellend. Durch zu viele Fehler machten wir es uns selbst schwer, eine Entscheidung herbeizuführen«, so Lideck.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin offen. Beide Teams punkteten. Zwischen der 23. und 27. Minute dann tote Hose – es wollten einfach keine Körbe fallen, bevor sich der FCS endlich erbarmte und sich auf 35:27 absetzte. Herford konnte aber den Rückstand erneut verkürzen, doch der FCS gewann das Viertel noch knapp mit 10:9.

Lideck: »Es war definitiv kein schönes Spiel«

In der Schlussphase drehten die Herforder nochmal auf und holten zum 37:35 auf. Zwei Dreier auf unserer Seite sorgten wieder für eine entspanntere Führung (43:35; 33.). Doch auch die Gäste hatten Distanzschützen auf ihrer Seite und so kamen sie wieder auf vier Punkte ran (47:43, 37.).

»Glücklicherweise haben wir uns in den Schlussminuten zusammengerissen«, sagte Lideck zum nervenaufreibenden letzten Viertel der Partie. Die Stukenbrocker legten einen 6:0 Lauf hin, um für den 53:43 Endstand zu sorgen. »Es war definitiv kein schönes Spiel, aber letztendlich haben wir es für uns entschieden und konnten somit an Rahden auf den ersten Platz vorbeiziehen. Unser Einsatz und die Defense haben gestimmt, doch wir waren oft zu unkonzentriert bei den Abschlüssen«, so Lideck.

»Wir wissen aber auch, dass wir das besser können. Das nächste Wochenende ist spielfrei, so dass wir uns gut auf die letzten vier Spiele vorbereiten können«, freut sich der Wombats-Spieler und Pressesprecher auf die Pause, die die Wombats als Spitzenreiter der Tabelle verbringen. Das nächste Duell in der Kreisliga findet auswärts am 17. Februar gegen TuRa Espelkamp statt.

FC Stukenbrock Wombats:

Paul Dreßler 19 (1/2 Freiwürfe, 2 Dreier), Robin Formanski 12, Hans-Werner Schapansky 8 (2/2), Sebastian Goebel 6, Mavin Hanke 5 (1 Dreier), Philip Snelting 3 (1 Dreier), Martin Lüke, Sebastian Wanzke, Moritz Pohlmann, Bleron Gela.

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