Fußball: VfB Schloß Holte verliert Testspiel gegen SCV Neuenbeken mit 2:3 Die eigenen Ansprüche nicht erfüllt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat sein viertes und damit vorletztes Testspiel vor Ligabeginn verloren. Gegen den SCV Neuenbeken unterlag der Landesligist auswärts mit 2:3 (1:3). Dabei waren VfB-Cheftrainer Daniel Bartke und sein Co André Koslowski vor allem mit dem ersten Durchgang gar nicht zufrieden.

Von Carina Teckentrup
Maximilian Ulrich sorgte im Testspiel gegen den SCV Neuenbeken in der 90. Minute noch für Ergebniskosmetik und traf zum 2:3. Das Bild zeigt ihn beim Test gegen SuK Canlar Bielefeld. Die erste Hälfte gegen Neuenbeken war schwach.
Maximilian Ulrich sorgte im Testspiel gegen den SCV Neuenbeken in der 90. Minute noch für Ergebniskosmetik und traf zum 2:3. Das Bild zeigt ihn beim Test gegen SuK Canlar Bielefeld. Die erste Hälfte gegen Neuenbeken war schwach. Foto: Patrick Pollmeier

»In den ersten 30 Minuten haben wir überhaupt nicht stattgefunden«, sagte Koslowski. »Wir waren zweikampfschwach. Nahezu alle wichtigen Zweikämpfe haben wir verloren. Unsere Vorgaben wurden nicht erfüllt«, lautet das Urteil des Co-Trainers. So verwunderte es dann auch nicht, dass der VfB rasant in einen 0:3-Rückstand geriet. Der Spitzenreiter der Bezirksliga hatte nach nur 18 Minuten den Grundstein für den Sieg gelegt. In der 4., 10. und 18. Minute trafen die Neuenbekener.

»Langsam und mühsam wurden wir dann in der ersten Hälfte endlich auch aktiv«, sagt Koslowski. Der erste schöne Angriff des VfB durch eine Kombination über halb-links sorgte für den ersten Gegentreffer der Holter. Ibrahim Kalemci vollstreckte von der Sechzehnerlinie zum 3:1 (43.) kurz vor der Pause.

»Der zweite Durchgang war ausgeglichen. Wir hatten mehr Ballbesitz und Spielanteile, waren aber vor dem Tor ungefährlich. Unsere Treffer waren nur Ergebniskosmetik«, so Koslowski. Nach einem Pass aus der Abwehr von Kevin Krzemien auf Julian Lakämper legte dieser den Ball quer auf Maximilian Ulrich ab, der das Tor in letzter Minute zum 3:2 (90.) traf. »Jeder Spieler, der am Samstag da war, hat den Anspruch, in der Landesliga zu spielen. Diesem Anspruch sind sie nicht gerecht geworden«, bilanziert Koslowski. Dabei hatten die Trainer mit Personalproblemen zu kämpfen.

Aufgrund vieler Ausfälle durch Krankheit, persönlichen Verhinderungen oder weil die Trainer schon angeschlagene Spieler für den Ligastart schonen wollten, saßen sogar die Trainer selbst auf der Ersatzbank.

»Der Gegner war stark und hat so gespielt wie erwartet. Das Ergebnis zählt nicht, aber unsere Art und Weise zu spielen. Wir waren nicht da und haben uns nach und nach zurückgekämpft. Doch insgesamt war das über 90 Minuten zu wenig«, bilanziert Koslowski. Der VfB hat noch zwei Wochen Zeit, das zu ändern. Am 18. Februar ist Ligastart der restlichen Saison.

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