Tischtennis: Verbandsliga-Herren siegen gegen Bergheim Revanche für die Hinspielniederlage

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Verbandsliga-Herren schwimmen weiter auf der Erfolgswelle und gewinnen gegen den Abstiegskandidaten aus Bergheim deutlich mit 9:3. Mit dem Sieg revanchiert sich das Team um Kapitän Hans Hildebrandt eindrucksvoll für die 7:9-Hinspielniederlage und schaffte dadurch jahresübergreifend den achten Sieg in Folge.

Franco Strauß und Metin Kaya vom TTSV, hier beim Spiel gegen DJK BW Avenwedde, gelang ein Paukenschlag.
Franco Strauß und Metin Kaya vom TTSV, hier beim Spiel gegen DJK BW Avenwedde, gelang ein Paukenschlag. Foto: Patrick Pollmeier

Die Holter mussten dabei auf Punktegarant Ron Drescher an Position 2 verzichten, der durch Bernd Ranta aus der Reserve vertreten wurde. Da aber auch Bergheim ohne Spitzenspieler Maik Hübner und seine Nummer 6, Marco Pucker, antrat, waren die Voraussetzungen nahezu ausgeglichen.

Den Grundstein zum Erfolg legten die TTSV-Herren gleich in den Doppeln, wo sie erneut ihre Stärke zeigten und alle drei Partien für sich entschieden. Dan Drescher und Hans Hildebrandt (3:1), Metin Kaya und Franco Strauß (3:0) sowie Stefan Richter und Bernd Ranta (3:2) sorgten für den perfekten 3:0-Start.

Paukenschlag gegen Spitzendoppel

Dabei gelang dem Duo Kaya/Strauß ein Paukenschlag, indem die beiden ohne Satzverlust das Bergheimer Spitzendoppel schlugen. In der ersten Einzelrunde konnte der TTSV bis zum 6:3 seinen Drei-Punkte-Vorsprung halten. Den Siegen von Drescher (3:0), Kaya (3:1) und Strauß (3:2) standen Niederlagen von Hildebrandt, Richter und Ranta gegenüber, die allesamt hauchdünn mit 2:3 den Kürzeren zogen.

Es sollten die einzigen Ehrenpunkte bleiben, denn anschließend gelang Drescher zunächst im Duell der Einser, sich mit einem knappen 3:2-Sieg für seine Hinspielniederlage gegen Jonas Thorenmeier zu rächen, was das 7:3 bedeutete.

Den Sack zum 9:3-Endstand machten dann Hildebrandt (3:0) und Kaya (3:1) zu. Das Holter Sextett hält damit Gleichschritt mit dem punktgleichen Kreisrivalen DJK BW Avenwedde (beide 17:9).

Für das Derby, das am kommenden Spieltag, 4. Februar, in Avenwedde stattfindet, könnten die Voraussetzungen also nicht besser sein.

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